PRESSEMITTEILUNGEN
Aktuelles
SPD-Fraktion und CDU-Fraktion werden den Bevölkerungsschutz in Brandenburg weiter stärken
Brandenburg verfügt über leistungsfähige Strukturen im Brand-, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz. Zugleich verändern Extremwetterereignisse, Cyberangriffe, hybride Bedrohungen und mögliche Ausfälle kritischer Infrastruktur die Anforderungen an die Krisenvorsorge. Die Landtagsfraktionen von SPD und CDU wollen deshalb den eingeschlagenen Modernisierungskurs konsequent fortsetzen und den Bevölkerungsschutz gemeinsam mit Kommunen, Feuerwehren und Hilfsorganisationen weiter stärken.
Mit einem gemeinsamen Entschließungsantrag sprechen sich die Koalitionsfraktionen unter anderem für eine weitere Stärkung der Aus- und Fortbildung, bessere Strukturen im Umgang mit hybriden Bedrohungslagen, ein bedarfsgerechtes Notstromkonzept sowie eine Stärkung der Cyberabwehr aus. Beim geplanten „Pakt für den Bevölkerungsschutz“ des Bundes müsse zudem sichergestellt werden, dass neue Anforderungen an Länder und Kommunen auch verlässlich finanziell unterlegt werden.
Dazu erklärt Nicole Walter-Mundt, Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Kommunales:
„Brandenburg kann sich auf starke Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Katastrophenschutzeinheiten verlassen. Dafür gebührt vor allem den vielen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften unser großer Dank. Gleichzeitig dürfen wir uns auf dem Erreichten nicht ausruhen. Krisenlagen werden komplexer, und insbesondere Cyberangriffe und hybride Bedrohungen stellen uns vor neue Herausforderungen. Deshalb wollen wir die bestehenden Strukturen konsequent weiterentwickeln – mit moderner Technik, guter Ausbildung und einer verlässlichen Krisenvorsorge. Dabei dürfen wir nicht vergessen: Fahrzeuge, Ausrüstung und Infrastruktur allein helfen wenig, wenn die Menschen fehlen, die sie bedienen. Ein besonderes Augenmerk muss für uns deshalb auch darauf liegen, junge Menschen frühzeitig für Engagement zu begeistern.
Mit der Einrichtung von landesweit 337 Katastrophenschutz-Leuchttürmen oder der Stärkung der Nachwuchsgewinnung beispielsweise über das Jugendrotkreuz haben wir schon gute Schritte gemacht, aber Bevölkerungsschutz ist eine dauerhafte staatliche Aufgabe.“
Dazu erklärt Uwe Adler, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg: „Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig ein verlässlicher Bevölkerungsschutz ist. Wenn Waldbrände, Extremwetter oder der Ausfall kritischer Infrastruktur ganze Regionen vor Herausforderungen stellen, müssen die Abläufe funktionieren und die Verantwortlichkeiten klar sein. Brandenburg hat hier bereits viel auf den Weg gebracht. Jetzt geht es darum, die Strukturen weiterzuentwickeln und sie auf neue Gefahrenlagen vorzubereiten. Die Zukunft unseres Bevölkerungsschutzes liegt dabei auch in einer verantwortungsbewussten und politisch unterstützten Nachwuchsgewinnung, in einem breiten und stetigen Angebot an Aus- und Fortbildung sowie in einer modernen technischen und persönlichen Ausstattung.
Denn wir dürfen den Blick nicht nur auf Technik und Ausstattung richten. Entscheidend ist, dass Land, Kommunen, Feuerwehren und Hilfsorganisationen eng zusammenarbeiten und die Einsatzkräfte die notwendige Unterstützung bekommen. Dazu gehören gute Ausbildung, funktionierende Warnsysteme und eine Vorsorge, die auch vor Ort ankommt. Und wenn der Bund neue Standards vorgibt, muss er auch dafür sorgen, dass die Länder und Kommunen die damit verbundenen Kosten und den zusätzlichen Personalaufwand bewältigen können.“
SPD-Fraktion stolz: Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem nimmt in Rekordzeit Lehrbetrieb auf
Zwei Jahre nach Landtagsbeschluss startet die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL CT) in Cottbus. Die SPD-Fraktion diskutiert in ihrer Aktuelle Stunde im Landtag Brandenburg über die Bedeutung der staatlichen Universitätsmedizin für den Wissenschaftsstandort Brandenburg und die gesundheitliche Versorgung im Land.
„In Cottbus steht ein Universitätsklinikum, dass Forschung, Lehre und Krankenversorgung in einer Einheit denkt und organisiert. Ein Innovationszentrum dieser Art findet sich derzeit kein zweites Mal in Deutschland. Die Universität ist das größte, das sichtbarste Projekt des Strukturwandels in der Lausitz“, sagt Katja Poschmann, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Brandenburg.
„Die MUL-CT gilt als eines der wenigen großen Experimente in Deutschland. Forschung, Versorgung, Digitalisierung und Strukturpolitik werden gemeinsam gedacht und entwickelt. Darauf dürfen wir sehr stolz sein. Und das sollten wir auch“, so Julia Sahi, Sprecherin für Wissenschaft & Forschung der SPD-Fraktion Brandenburg.
„Die MUL-CT ist dabei weit mehr als ein Studienort. Sie ist Kern und Motor der Gesundheitsregion Lausitz. Hier entwickeln wir die Gesundheitsversorgung der Zukunft und legen einen besonderen Fokus auf die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen. Mit der Landärztequote gewinnen wir zusätzlich angehende Ärztinnen und Ärzte, die bereit sind, später als Hausärzte im ländlichen Raum zu arbeiten“, sagt Dr. Jouleen Gruhn, Sprecherin für Gesundheit der SPD-Fraktion Brandenburg.
Am 1. Oktober 2026 nimmt die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem in Cottbus mit 36 Studierenden den Lehrbetrieb auf. Brandenburg bildet damit erstmals in staatlicher Verantwortung eigene Ärztinnen und Ärzte aus, nur zwei Jahre nach dem Landtagsbeschluss vom 19. Juni 2024.
Die Zahl der Studienplätze soll bis 2035 schrittweise auf 165 pro Jahr steigen, perspektivisch auf bis zu 200. Der Modellstudiengang Humanmedizin setzt einen Schwerpunkt auf primärärztliche und ländliche Versorgung, patientenzentriertes Lernen und einen digitalen Schwerpunkt mit Telemedizin und KI-gestützten Systemen.
Die MUL-CT ist zugleich eines der größten Strukturwandelprojekte der Lausitz: Als Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus wird sie vom Bund bis 2038 gefördert, die Bundesmittel steigen von rund 35 Millionen Euro (2026) auf rund 72 Millionen Euro (2028).
KI soll Verwaltung entlasten und Verfahren beschleunigen
Die Fraktionen von SPD und CDU haben das Dritte Gesetz zur Änderung des Brandenburgischen E-Government-Gesetzes in den Landtag eingebracht. Mit dem Gesetzentwurf soll erstmals eine rechtssichere Grundlage für den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Verwaltung geschaffen werden.
Erik Stohn, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, erklärt:
„Mit dem E-Government-Gesetz ist Brandenburg mal wieder Vorreiter. Wir wollen für die Verwaltung die Vorteile von künstlicher Intelligenz nutzbar machen, natürlich bürgerfreundlich, rechts- und datenschutzkonform. Dafür schaffen wir mit diesem Gesetzentwurf die Grundlage.
KI soll die Verwaltung besser und schneller machen, Beschäftigte unterstützen und Verfahren beschleunigen. Klar ist: Neue technische Möglichkeiten dürfen nicht auf Kosten des Datenschutzes gehen. Wer sich an eine Behörde wendet, muss sich auf einen verantwortungsvollen Umgang mit seinen Daten verlassen können. So bleibt die Verwaltung auch mit KI vor allem eins: bürgerfreundlich und bürgernah.“
Corrado Gursch, digitalpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, ergänzt:
„Künstliche Intelligenz kann die Verwaltung spürbar entlasten und Verfahren beschleunigen. KI hilft dabei, umfangreiche Dokumente auszuwerten, Informationen schneller zu finden und Texte vorzubereiten. So bleibt den Mitarbeitern mehr Zeit für schwierige Fälle und die persönlichen Anliegen der Bürger. Dabei gilt für uns ein klarer Grundsatz: Die KI unterstützt – der Mensch prüft, entscheidet und trägt die Verantwortung.“
Die neuen Regelungen schreiben deshalb menschliche Kontrolle, Transparenz und Nachvollziehbarkeit vor. Mitarbeiter müssen vor dem Einsatz von KI-Systemen geschult werden. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten gelten besondere Schutzvorgaben. KI-generierte Verwaltungsakte bleiben auf gesetzlich ausdrücklich zugelassene Entscheidungen ohne Ermessens- oder Beurteilungsspielraum beschränkt.
Als konkrete Anwendung soll der bereits in anderen Bundesländern erprobte KI-Assistent LLMoin in Brandenburg eingesetzt werden. Er kann unter anderem Dokumente zusammenfassen, Textentwürfe erstellen und freigegebene Unterlagen durchsuchen. Noch 2026 sollen die Voraussetzungen für die Einführung in der Landesverwaltung geschaffen werden. 2027 soll LLMoin auch den brandenburgischen Kommunen angeboten werden.
Klare Regeln für die Förderung politischer Bildungsarbeit
„Wer mit Steuergeld politische Bildungsarbeit leistet, muss auf dem Boden unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen. Mit dem Stiftungsfinanzierungsgesetz schaffen wir dafür rechtsstaatlich belastbare und transparente Regeln für alle parteinahen Stiftungen und kommunalpolitischen Vereinigungen gleichermaßen“, erklärt Annemarie Wolff, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg.
„Das Gesetz richtet sich ausdrücklich nicht gegen unbequeme politische Positionen. Im Gegenteil, denn eine lebendige Demokratie lebt von Widerspruch. Es geht darum, dass der Staat keineswegs verpflichtet ist, Organisationen zu fördern, deren Arbeit demokratische Institutionen delegitimieren und völkisch-nationale Ideologien verbreiten will. Jede Ausschlussentscheidung muss begründet werden, der Rechtsweg bleibt offen. Das ist der Unterschied zwischen Rechtsstaat und Willkür.“
Tag der wohnungslosen Menschen: Graßmel fordert landesweite Standards
Anlässlich des heutigen Tags der wohnungslosen Menschen nimmt Nadine Graßmel, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg, an einer Fachveranstaltung mit Podiumsdiskussion zur Wohnungsnotfallhilfe in Brandenburg teil.
„Wohnungslosigkeit beginnt oft lange vor dem eigentlichen Wohnungsverlust. Deshalb müssen Prävention und frühzeitige Hilfen stärker in den Mittelpunkt rücken“, erklärt Graßmel.
Die Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII liegen in Brandenburg bei den Landkreisen und kreisfreien Städten. Graßmel spricht sich dafür aus, die kommunale Zuständigkeit durch einen verlässlichen landesweiten Rahmen zu ergänzen: „Es wäre sinnvoll, auf Landesebene gemeinsame Standards für die Umsetzung der Hilfen nach §§ 67 ff. SGB XII zu entwickeln. Der Zugang zu Unterstützung darf nicht davon abhängen, in welchem Landkreis jemand lebt.“
Die Veranstaltung solle dazu beitragen, Erfahrungen aus Praxis, Verbänden und Politik zusammenzuführen und Impulse für eine Weiterentwicklung der Wohnungsnotfallhilfe zu setzen.
„Wir müssen früher helfen, besser koordinieren und verhindern, dass Menschen ihre Wohnung überhaupt erst verlieren“, so Graßmel.
SPD- Fraktion und CDU-Fraktion wollen Genehmigungsprozesse beschleunigen
Die SPD-Fraktion und die CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg setzen sich mit einem gemeinsamen Antrag für schnellere, pragmatischere und besser abgestimmte Genehmigungsprozesse im Land ein. Insbesondere das Zusammenspiel von Bauordnung, Denkmalschutz, Umwelt-,Natur-, Arbeits- und Brandschutz sowie künftiger Herausforderungen wie dem Hitzeschutz soll sich verbessern und beschleunigen, um mehr Investitionen in Brandenburg zu ermöglichen.
Mit ihrem gemeinsamen Antrag fordern die beiden Fraktionen die Landesregierung unter anderem dazu auf, ressortübergreifende Leitlinien zu erarbeiten, um die Zusammenarbeit der Behörden zu stärken, sowie die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Verwaltungen und den fachübergreifenden Austausch stärker zu fördern. Zudem soll dafür gesorgt werden, dass vorhandene Ermessensspielräume im Rahmen des gesetzlich Möglichen optimal für praktikable Lösungen genutzt werden, und eine neue Ermöglichungskultur in der Verwaltung etabliert wird.
Matthias Steinfurth, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, erklärt dazu: „Wir brauchen eine neue Genehmigungskultur, die sich daran orientiert, wie Projekte und Investitionen im Rahmen der gesetzlichen Gegebenheiten ermöglicht werden können. Dafür müssen wir ressortübergreifend an praktikablen Lösungen arbeiten und Genehmigungsverfahren spürbar beschleunigen.“
Dazu Nicole Walter-Mundt, baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg: „Genehmigungsverfahren haben ganz konkrete Auswirkungen auf den Alltag der Menschen. Sie entscheiden mit darüber, ob eine Schule endlich einen Sonnenschutz bekommt, Wohnraum umgebaut wird oder ein Unternehmen investieren kann. Wenn sich Behörden nicht rechtzeitig abstimmen oder ihre Anforderungen nicht zusammenpassen, kostet das unnötig Zeit und Geld. Die wichtigen Anforderungen an Sicherheit, Denkmalschutz und Klimaanpassung bleiben bestehen. Aber die Beteiligten müssen früher miteinander sprechen und gemeinsam nach praktikablen Lösungen suchen. So können notwendige Vorhaben schneller umgesetzt werden.“
FOLGE UNS
💶Konsolidierung und Investitionen für Brandenburg.
Der Doppelhaushalt für 2027 und 2028 ist im Landtag in die parlamentarischen Beratungen gestartet. Nach der ersten Lesung geht es jetzt darum, den Entwurf genau zu prüfen und über mögliche Änderungen zu beraten.
Geplant Read moresind unter anderem:
👩🏫 250 zusätzliche Planstellen für Lehrkräfte im Schuljahr 2027/28
👮 200 zusätzliche Stellen im Polizeivollzug
⚖️ 102 zusätzliche Stellen in der Justiz
👧 die weiterhin beitragsfreie Kita für Kinder ab drei Jahren
🏥 weitere Investitionen in Krankenhäuser und die Fortführung des Pakts für Pflege
🚆 die Sicherung des öffentlichen Nahverkehrs auf dem Niveau der Vorjahre
🏘️ weitere Investitionen in sozialen Wohnungsbau, Städtebau und die Kommunen
Gleichzeitig soll Brandenburg finanziell handlungsfähig bleiben. Bis 2029 ist der Abbau von 478 Stellen vorgesehen, außerdem soll die Kreditaufnahme schrittweise reduziert werden.
Wie geht es weiter? In den kommenden Monaten wird der Doppelhaushalt im Landtag weiter beraten. Änderungen sind dabei noch möglich. Die abschließende Beratung und der Beschluss sind für Dezember vorgesehen.
👉 Im Karussell zeigen wir euch einige der wichtigsten Punkte.
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🚆⚡️ Die Ostbahn muss endlich ausgebaut werden!
Die Strecke zwischen Berlin und Kostrzyn ist für viele Menschen in Ostbrandenburg eine wichtige Verbindung im Alltag. Doch damit hier künftig mehr Züge zuverlässiger fahren können, braucht es den zweigleisigen Ausbau und die Read moreElektrifizierung.
Davon profitieren Pendlerinnen und Pendler genauso wie die Wirtschaft und der grenzüberschreitende Verkehr mit Polen. 🇵🇱🇩🇪
Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass der Bund den Ausbau der Ostbahn endlich voranbringt.🚀
#spd #spdfraktionbrandenburg #ostbahn #infrastruktur #bahn
🩺🏥 Brandenburg bildet jetzt selbst Ärztinnen und Ärzte aus!
An der Medizinischen Universität Lausitz - Carl Thiem startet der erste staatliche Medizinstudiengang Brandenburgs mit 36 Studierenden. Bis 2035 sollen jährlich rund 165 neue Studierende hinzukommen.
Damit Read moreschaffen wir mehr medizinischen Nachwuchs für Brandenburg. Mit einem besonderen Fokus auf die hausärztliche Versorgung, der Landärztequote und neuen Möglichkeiten für kommunale Versorgungszentren stärken wir die medizinische Versorgung gerade dort, wo Ärztinnen und Ärzte fehlen.
Denn gute medizinische Versorgung darf nicht vom Wohnort abhängen.
#spd #spdfraktionbrandenburg #lausitz #gesundheit #hausärzte
💶 Mit dem Haushalt 2027/28 setzen wir klare Schwerpunkte: eine starke Wirtschaft und bezahlbare Energie, Sicherheit und Rechtsstaat, beitragsfreie Kita und moderne Schulen sowie eine gute Gesundheits- und Pflegeversorgung im ganzen Land.
Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass Read moreBrandenburg finanziell handlungsfähig bleibt.
Jetzt geht der Haushaltsentwurf ins parlamentarische Verfahren. In den kommenden Monaten werden wir ihn intensiv beraten.
#spd #spdfraktionbrandenburg #haushalt #plenum #landtag
🤝✅ Wer öffentliche Mittel erhält, muss fest auf dem Boden unserer Demokratie stehen.
Mit dem neuen Stiftungsfinanzierungsgesetz schaffen wir erstmals eine verlässliche gesetzliche Grundlage für die Förderung parteinaher Stiftungen und kommunalpolitischer Vereinigungen in Read moreBrandenburg.
Dabei gilt für alle derselbe Maßstab: Wer öffentliche Mittel erhält, muss sich zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung bekennen und sie aktiv mittragen.
#spd #spdfraktionbrandenburg #stiftungsfinanzierung #demokratie
💶Fünf Dinge, die ihr Geld wert sind - Haushaltsedition!
Mehr Lehrkräfte, mehr Personal für Polizei und Justiz, eine beitragsfreie Kita und Investitionen in die Pflege: Der Haushaltsentwurf für 2027 und 2028 setzt wichtige Schwerpunkte für Brandenburg.
Jetzt geht der Read moreHaushalt ins parlamentarische Verfahren. Wir schauen genau hin und beraten in den kommenden Monaten, wo noch nachgebessert werden muss.
#spd #spdfraktionbrandenburg #haushalt #plenum #landtag
AKTUELLES
TERMINE / PRESSE / NEWS
Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU unterzeichnet

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann haben im Brandenburger Landtag den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag mit dem Titel „Verantwortung für Brandenburg“ ist Grundlage der politischen Arbeit der SPD-Fraktion in den kommenden dreieinhalb Jahren.
Notwendig wurde eine neue Koalition nach dem Ende der bisherigen Zusammenarbeit von SPD und BSW. Nachdem sowohl der SPD-Landesparteitag als auch die Mitglieder der CDU Brandenburg dem neuen Bündnis zugestimmt haben, konnte der Koalitionsvertrag nun offiziell unterzeichnet werden.
Mit dem Vertrag vereinbaren SPD und CDU zentrale politische Vorhaben für die kommenden Jahre und setzen damit den Rahmen für eine stabile und verlässliche Regierungsarbeit in Brandenburg. Die SPD-Fraktion wird diesen Prozess im Landtag konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass die vereinbarten Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.
Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Lebensmittel

Johannes Funke lädt zum Fachgespräch der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg im Landtag ein.
Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Lebensmittel – dieses Fazit stand am Ende des Fachgesprächs der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg unter dem Titel „Pflanzen schützen, aber wie?“, zu dem Johannes Funke in den Landtag Brandenburg eingeladen hatte. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis wurde diskutiert, wie moderner Pflanzenschutz wirksam gelingen kann – und dabei Mensch und Natur bestmöglich schützt.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Zulassungsverfahren für neue Wirkstoffe schneller und praxisnäher werden können. Neue, zielgenauere Wirkstoffe können Risiken reduzieren – vorausgesetzt, Innovationen werden nicht durch langwierige Verfahren ausgebremst. Auch mechanische Alternativen sowie Anforderungen wie Abstandsregelungen oder Vorgaben in Schutzgebieten wurden erörtert. Klar ist: Viele Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie wirtschaftlich tragfähig sind und mit verlässlicher Förderung begleitet werden.
Deutlich wurde außerdem, dass Pflanzenschutz auch ein Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit ist. Dr. Thomas Gäbert (Agrargenossenschaft Trebbin) betonte: „Wir brauchen mehr Selbstversorgung in Brandenburg. Dafür müssen unsere Böden genutzt werden.“ Bundesumweltminister Carsten Schneider machte deutlich: „Jeder Hektar ist gleich viel wert. Der Osten darf bei der Agrarförderung der EU (GAP) nicht benachteiligt werden. Auch größere Betriebe müssen genauso unterstützt werden.“ Prof. Dr. Nicole van Dam (Universität Jena) erinnerte: „Pflanzenschutz ist immer auch Menschenschutz.“ Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt stellte klar: „Pflanzenschutz und Menschenschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Und Frank Gemmer (Industrieverband Agrar e. V.) unterstrich: „Neue Pflanzenschutzmittel brauchen wettbewerbsfähige Risikofaktoren.“
Die SPD-Landtagsfraktion wird die Ergebnisse des Fachgesprächs in die parlamentarische Arbeit einbringen – mit dem Ziel, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie praktikable Lösungen für die Betriebe zusammenzudenken.
Bilanz nach einem Jahr Sonderausschuss Bürokratieabbau: Wir wollen Brandenburg einfacher machen

Ein Jahr nach der Einsetzung des Sonderausschusses Bürokratieabbau zieht der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses, Marcel Penquitt, eine klare Zwischenbilanz: Brandenburg bewegt sich – und zwar in die richtige Richtung. Das Land, das lange als schwerfälliger Verwaltungsapparat galt, hat an wichtigen Stellen an Tempo und Flexibilität gewonnen.
Marcel Penquitt erklärt: „Wir haben den Sonderausschuss gegründet, um Bürokratie abzubauen – nicht, um neue Aktenordner zu füllen. Und nach einem Jahr zeigt sich: Es wirkt. Wir holen Praxis statt Papierlogik an den Tisch und steuern aktiv, statt nur zuzusehen.“
Auf Initiative der SPD wurde im ersten Jahr bewusst die Wirtschaft in den Mittelpunkt gerückt. Höhere Vergabeschwellen, weniger Berichtspflichten und schnellere Verfahren sorgen dafür, dass Unternehmen im Land spürbar entlastet werden. Gerade kleine und mittlere Betriebe profitieren von weniger Aufwand und mehr Planungssicherheit.
Auch in der Landwirtschaft sind die ersten Schritte gemacht: Mit einem ersten Artikelgesetz wurden Hürden abgebaut und Verfahren beschleunigt. Ziel ist es, diejenigen zu unterstützen, die täglich Wertschöpfung im Land leisten – statt sie mit unnötiger Bürokratie auszubremsen.
Penquitt macht deutlich: „Wir sind noch nicht am Ziel, aber Brandenburg hat endlich Fahrt aufgenommen. Bürokratieabbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wichtig ist, dass wir konsequent dranbleiben – für die Menschen, die Unternehmen und die Kommunen in unserem Land.“
Simson in Brandenburg: Mehr als ein Moped – ein Lebensgefühl

SPD-Landtagsfraktion setzt sich für Tempo 60 und faire Regeln ein – Simson-Aufkleber bestellbar. Dieses Knattern kennt in Brandenburg fast jeder: Wenn eine Simson um die Ecke biegt, ist das kein beliebiges Moped, sondern ein Stück Heimat auf zwei Rädern. Der Geruch, der Sound, der Fahrtwind – für viele Menschen im Land ist die „Simme“ bis heute das erste eigene Stück Freiheit gewesen.
Genau dieses Lebensgefühl haben wir in den Landtag nach Potsdam getragen. Die SPD-Landtagsfraktion macht sich dafür stark, dass dieses Stück ostdeutscher Alltagskultur weiterhin seinen Platz auf Brandenburgs Straßen hat – unter fairen und klaren Regeln.
Tempo 60 für die Simson – Brandenburg soll vorangehen
Bisher gilt: Simsons aus DDR-Produktion dürfen dank einer Sonderregelung im Einigungsvertrag Tempo 60 fahren – aber nur, wenn sie schon vor Ende Februar 1992 auf deutschen Straßen unterwegs waren. Für alle anderen Mopeds gilt Tempo 45.
Für viele Menschen in Brandenburg fühlt sich das schlicht unfair an: Die gleiche Maschine, das gleiche unverwechselbare Zweitaktknattern – aber unterschiedliche Regeln, nur weil die Simson später re-importiert wurde.
Die SPD-Landtagsfraktion will das ändern. Brandenburg soll sich beim Bund dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene eine Lösung gefunden wird, damit auch re-importierte Simsons rechtssicher mit Tempo 60 fahren dürfen. Wer eine originale Simson aus DDR-Produktion fährt, soll nicht benachteiligt werden – egal, ob das Fahrzeug durchgehend hier war oder später zurück nach Deutschland geholt wurde.
Auch modernisierte Simsons mit Elektromotor sollen nach derzeitigem Stand nicht schlechter gestellt werden, wenn sie bisher legal Tempo 60 fahren durften. Für die SPD-Fraktion ist klar: Technik darf das Lebensgefühl nicht ausbremsen.
Die Simson- Aufkleber können bestellt werden. Sendet einfach eine Nachricht an:
post@spd-fraktion.brandenburg.de
UNSERE THEMEN
Dafür stehen wir
Als SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag setzen wir uns tagtäglich für die Menschen in unserem Land ein. Wir wollen das Leben der Brandenburgerinnen und Brandenburger besser machen.
Termine
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Fraktionssitzung
09:00 Uhr
An jedem Dienstag findet unsere Fraktionssitzung mit dem Ministerpräsidenten, unseren Ministern und unseren Abgeordneten im Sitzungssaal der Fraktion statt.

Pressekonferenz
12:10 bis 12:30 Uhr
Jeden Dienstag nach der Fraktionssitzung findet unsere Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Ludwig Scheetz und gegebenenfalls weiteren Abgeordneten der Fraktion statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, die Pressekonferenz live im Internet per Livestream zu verfolgen.

Fraktionssitzung
09:00 Uhr
An jedem Dienstag findet unsere Fraktionssitzung mit dem Ministerpräsidenten, unseren Ministern und unseren Abgeordneten im Sitzungssaal der Fraktion statt.

Pressekonferenz
12:10 bis 12:30 Uhr
Jeden Dienstag nach der Fraktionssitzung findet unsere Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Ludwig Scheetz und gegebenenfalls weiteren Abgeordneten der Fraktion statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, die Pressekonferenz live im Internet per Livestream zu verfolgen.
