PRESSEMITTEILUNGEN

Aktuelles


Björn Lüttmann | 6. Januar 2026

Dr. Jouleen Gruhn einstimmig in SPD-Landtagsfraktion Brandenburg aufgenommen

Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg hat in ihrer heutigen Fraktionssitzung Jouleen Gruhn (parteilos) einstimmig in ihre Reihen aufgenommen.

Der Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann erklärt dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir Dr. Jouleen Gruhn heute einstimmig in unsere Fraktion aufgenommen haben. Dieses Votum ist Ausdruck von Vertrauen und Respekt vor ihrer Arbeit und ihrer Haltung. Dr. Jouleen Gruhn steht für Sachlichkeit, Verantwortung und eine konstruktive politische Kultur – genau das brauchen wir in diesen Zeiten. Das hat sie nicht zuletzt auch in ihrer Funktion als Vizepräsidentin des Landtages Brandenburg unter Beweis gestellt: mit ruhiger Hand, klarer Haltung und einem respektvollen Umgang im Parlament. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam gute Impulse für Brandenburg setzen werden, und freue mich sehr auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“


Björn Lüttmann | 6. Januar 2026

Robert Crumbach einstimmig in SPD-Landtagsfraktion Brandenburg aufgenommen

Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg hat in ihrer heutigen Fraktionssitzung Robert Crumbach (parteilos) einstimmig in ihre Reihen aufgenommen.

Der Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann erklärt dazu: „Ich freue mich sehr, dass wir Robert Crumbach heute einstimmig in unsere Fraktion aufgenommen haben. Dieses Votum ist Ausdruck von Vertrauen und Respekt vor seiner Arbeit und seiner Haltung. Robert Crumbach steht für Sachlichkeit, Verantwortung und eine konstruktive politische Kultur – genau das brauchen wir in diesen Zeiten. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam gute Impulse für Brandenburg setzen werden, und freue mich sehr auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit.“


Björn Lüttmann | 5. Januar 2026

SPD-Landtagsfraktion Brandenburg verurteilt Brandanschlag auf Grundstück von Antisemitismusbeauftragtem Andreas Büttner

Die Brandenburger SPD-Landtagsfraktion verurteilt den feigen Brandanschlag auf das Privatgrundstück des Beauftragten für die Bekämpfung des Antisemitismus des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, zutiefst und mit aller Schärfe.

Wir sind zutiefst erschrocken über diesen widerlichen Anschlag und zugleich erleichtert, dass nach bisherigen Erkenntnissen niemand körperlich verletzt wurde. Unser Mitgefühl gilt Andreas Büttner und seiner Familie. Wir wünschen ihnen die notwendige Ruhe und Kraft, um den Schock und die Verunsicherung dieses Angriffs möglichst schnell zu überwinden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand spricht vieles dafür, dass Andreas Büttner aufgrund seiner politischen und gesellschaftlichen Tätigkeit gezielt angegriffen wurde. Dies gilt umso mehr, als er in seiner Funktion als Antisemitismusbeauftragter öffentlich und konsequent Position gegen antisemitische Ideologien, Gewalt und Einschüchterung bezieht. Der Anschlag ist damit auch als Versuch zu verstehen, dieses Engagement durch Bedrohung zu delegitimieren und zum Schweigen zu bringen.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion Björn Lüttmann: „Wer sich in Brandenburg gegen Antisemitismus stellt, verdient unseren Rückhalt – nicht Bedrohung und Gewalt. Dieser feige Anschlag richtet sich nicht nur gegen Andreas Büttner und seine Familie, sondern gegen all jene, die sich für ein demokratisches, offenes und menschenwürdiges Zusammenleben einsetzen. Wir lassen nicht zu, dass Einschüchterung unsere demokratische Kultur untergräbt.“

Gerade deshalb gilt unsere uneingeschränkte Solidarität Andreas Büttner und seiner Familie. Demokratisches Handeln setzt voraus, dass diejenigen, die Verantwortung übernehmen und sich insbesondere dem Kampf gegen Antisemitismus widmen, dies ohne Angst um Leib, Leben und Familie tun können. Wo diese Voraussetzung angegriffen wird, ist Solidarität keine bloße Geste, sondern eine demokratische Verpflichtung.

Wir stehen an der Seite von Andreas Büttner und werden ihn sowohl persönlich als auch in seiner Arbeit weiterhin unterstützen. Zugleich ist es unsere gemeinsame Verantwortung, alles Erforderliche zu tun, um seinen Schutz und den seiner Familie sicherzustellen.


Jörg Vogelsänger | 18. Dezember 2025

„Zukunftspaket Brandenburg“: Drei Milliarden Euro zusätzliche Investitionen

Das Sondervermögen „Zukunftspaket Brandenburg“ ist eine große Chance für das Land Brandenburg. Mit drei Milliarden Euro zusätzlichen Mitteln des Bundes können zentrale Zukunftsaufgaben angepackt werden – von Bildung über Infrastruktur bis zur Gesundheitsversorgung und Digitalisierung. Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag wird alles dafür tun, dass dieses strategische Zukunftsprojekt ein spürbarer Erfolg für die Bürgerinnen und Bürger wird.

„Die Entscheidung für ein Sondervermögen ist strategisch richtig und wichtig. Der entscheidende Vorteil ist die Überjährlichkeit: Wir können Mittel schnell und flexibel einsetzen – das wäre bei einem Nachtragshaushalt so nicht möglich“, betont der Sprecher für Haushaltspolitik der SPD-Fraktion Jörg Vogelsänger.

Vogelsänger weiter: „Die Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich umfassend über die Maßnahmen zu informieren. Transparenz schafft Akzeptanz – und Akzeptanz ist die Grundlage dafür, dass ein so großes Investitionspaket trägt.“

Wichtig für die SPD-Fraktion war, dass das „Zukunftspaket Brandenburg“ in enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden entstanden ist.

Einvernehmlich wurde eine Aufteilung vereinbart:
• 1,0 Mrd. Euro Landanteil,
• 0,5 Mrd. Euro gemeinsame Aufgabe Gesundheitsversorgung/Digitalisierung,
• rund 1,5 Mrd. Euro in kommunaler Verantwortung.

„Damit stärken wir die kommunale Selbstverwaltung. Unsere gewählten Kommunalpolitikerinnen und -politiker wissen am besten, wo das Geld vor Ort am wirksamsten eingesetzt werden kann – ohne die Enge kleinteiliger Förderrichtlinien.“, bekräftigt Vogelsänger weiter.

Auch Kommunen in schwieriger Haushaltslage können mit Mitteln des Sondervermögens zusätzlich investieren – für Projekte der Daseinsfürsorge. Investitionen sind insbesondere in den Schwerpunkten Bildung, Infrastruktur, Sicherheit und Gesundheitsversorgung vorgesehen; ausdrücklich wird auch Sport genannt.

Die SPD-Fraktion begrüßt zudem ein Anmelde- und Abrechnungssystem, das die Kommunen entlastet: keine Vorfinanzierung, kein bürokratisches Förderantragssystem – und keine Jährlichkeit als Bremsklotz.

Für den Landesanteil sind die Schwerpunkte Infrastruktur, Sicherheit, Gesundheit und Digitalisierung gesetzt. Positiv ist aus Sicht der SPD-Fraktion, dass Maßnahmen möglich werden, die in der angespannten Haushaltslage sonst kaum darstellbar wären – etwa ein Abstufungs- und Sanierungsprogramm für Landesstraßen. Zusätzlich sollen 150 Millionen Euro in Hochschulen und studentisches Wohnen fließen.

Auch der Sport spielt eine wichtige Rolle: „Der ‚Goldene Plan‘ ist wieder da – und das ist gut so.“ Die SPD-Fraktion verweist auf steigende Mitgliederzahlen in den Sportvereinen und setzt sich zudem für die Umsetzung beim Schwimmzentrum Potsdam ein, einem Bundesstützpunkt für das Paraschwimmen: „Dass dieser Standort nicht barrierefrei ist, geht nicht. Die Planungen liegen vor – jetzt muss umgesetzt werden. Genau dafür ist das Sondervermögen da.“


Lars Katzmarek | 16. Dezember 2025

Die Lausitz – erstes Net Zero Valley Europas

Zur Ausweisung der Lausitz als erstes Net Zero Valley in Europa erklärt der Lausitz-Sprecher der SPD-Fraktion, Lars Katzmarek: „Mit der Ausrufung des ersten Net Zero Valley Europas am 16. Dezember 2025 erhält die Lausitz neue, starke Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovationen und Industrieansiedlungen. Das ist ein klares Signal: Zukunftsindustrien sollen hier nicht nur gedacht, sondern gemacht werden.“

Ein Net Zero Valley steht für beschleunigte und verlässliche Genehmigungsverfahren, klare Ansprechpartner und die Priorisierung von Schlüsseltechnologien – und damit auch für die gezielte Stärkung des ländlichen Raums. Entscheidend ist: Net Zero Valley bedeutet nicht ‘Tal’ im geografischen Sinn, sondern eine politisch definierte Schwerpunktregion, die den Umbau zur klimaneutralen Industrie beschleunigt. Die Lausitz bringt dafür beste Voraussetzungen mit. Aus ihrer industriellen Vergangenheit – Energiekompetenz, verfügbare Industrieflächen, Netze und Know-how – kann etwas Zukunftsfähiges wachsen. Dass die Region diesen Weg selbstbewusst geht, zeigt der beispielhafte Bottom-up-Prozess, in dem Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft gemeinsam an einer Modellregion für Netto-Null-Technologien gearbeitet haben – von Batterie- und Speichertechnologien über Wasserstoff und Stromnetztechnologien bis hin zu Energieeffizienz und Sektorenkopplung.

Die SPD-Fraktion wird diesen Kurs weiterhin politisch unterstützen – damit die Lausitz Energieregion bleibt: modern, klimafreundlich und industrienstark. Unser Anspruch ist klar: Der Wandel muss gute Arbeit, Wertschöpfung vor Ort und klare Regeln bringen – damit die Transformation trägt und die Menschen in der Region spürbar davon profitieren.“


Björn Lüttmann | 16. Dezember 2025

Eröffnung der Ausstellung „Geschichte und Zukunft des Humanismus“

Die Ausstellung „Geschichte und Zukunft des Humanismus“ des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg wird am 17. Dezember im Fraktionsflur der SPD in der 2. Etage im Landtag Brandenburg feierlich eröffnet.

Auf 19 Ausstellungstafeln wird die Entwicklung des organisierten Humanismus von seinen Anfängen bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Im Mittelpunkt steht die Botschaft, dass Humanismus keine abgeschlossene Tradition, sondern eine aktive gesellschaftliche Aufgabe ist. Die Ausstellung ist ab sofort im oberen Fraktionsflur der SPD öffentlich zugänglich.

Die Ausstellung erinnert an die Wurzeln des Humanistischen Verbandes Deutschlands in der Freidenkerbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Aus sozialen Nöten heraus und getragen vom Einsatz für Würde, Selbstbestimmung und Solidarität entwickelte sich die Bewegung in der Weimarer Republik zu einer Massenorganisation, bevor sie 1933 von den Nationalsozialisten zerschlagen wurde. Nach jahrzehntelangen Brüchen gelang 1993 mit der Gründung des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg ein gemeinsamer Neuanfang.

„Humanismus entsteht nicht aus Theorie allein, sondern aus der Verantwortung füreinander – damals wie heute“, betonte David Driese, Vorstand des Humanistischen Verbandes Berlin-Brandenburg, zur Ausstellungseröffnung. Der Verband setze sich für eine offene, vielfältige Gesellschaft ein und freue sich besonders, ab dem kommenden Jahr mit der ersten humanistischen Gefängnisseelsorge in Brandenburg einen Beitrag zu leisten, der der weltanschaulichen und gesellschaftlichen Pluralität Rechnung trägt.

Die Ausstellung verweist zudem auf den internationalen Kontext und macht deutlich, dass humanistische Überzeugungen weltweit unter Druck stehen. Zugleich zeigt sie, wie wichtig humanistische Haltungen für demokratische, freie und solidarische Gesellschaften sind.

Björn Lüttmann, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, unterstrich:
„Humanismus bedeutet, den Menschen mit seiner Würde und Freiheit in den Mittelpunkt politischen Handelns zu stellen. Gerade in Zeiten von Polarisierung, Hass und Ausgrenzung ist es wichtig, humanistische Stimmen sichtbar zu machen. Wir freuen uns, dass diese Ausstellung im Landtag zu sehen ist – als Einladung zum Nachdenken, zum Dialog und zum Eintreten für eine offene, solidarische Gesellschaft.“

Die Ausstellung „Geschichte und Zukunft des Humanismus“ ist im Fraktionsflur der SPD im Landtag Brandenburg für Besucherinnen und Besucher zugänglich.

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Ob Print, Online, Funk oder Fernsehen – die Pressestelle der SPD-Landtagsfraktion ist Ihr Ansprechpartner für alle medienrelevanten Anliegen.

Mit aktuellen Pressemitteilungen, regelmäßigen Pressekonferenzen und der Vermittlung von Interviewpartnerinnen und -partnern halten wir Sie stets umfassend über unsere politische Arbeit auf dem Laufenden. Für Ihre Anfragen wenden Sie sich gerne direkt an unsere Pressesprecherin.

Pressesprecherin der Fraktion: Katja Schneider

Die Pressestelle ist für Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten erreichbar:

Telefon: 0331 966 1316
Mobil: 0173 584 3734
E-Mail: katja.schneider@spd-fraktion.brandenburg.de

Fraktionssekretariat: Simone Friedrich, Katrin Kaczinski

Sekretariat: 0331 966 1301
Fax: 0331 966 1307

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Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender

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Ludwig Scheetz, Parlament. Geschäftsführer

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