PRESSEMITTEILUNGEN

Aktuelles


Dr. Jouleen Gruhn | 22. April 2026

Für eine starke wohnortnahe Gesundheitsversorgung und gezielte Nachwuchsgewinnung von Landärztinnen und Landärzten

Zur Einbringung und ersten Lesung des Gesetzes zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung im Land Brandenburg erklärt Jouleen Gruhn, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Wer auf dem Land lebt, hat das gleiche Recht auf gute medizinische Versorgung. Mit dem Gesetz sichern wir die hausärztliche Versorgung in Brandenburg langfristig ab. Wir führen eine Landärztequote ein, um gezielt Nachwuchs für unterversorgte Regionen zu gewinnen und diese dort zu halten. Zudem schaffen wir mehr Möglichkeiten für die Kommunen, mit eigenen medizinischen Versorgungszentren (MVZ) regionale Versorgungslücken zu schließen. Unser Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung langfristig zu stärken. Zudem leisten wir damit einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnisse und starken gesundheitlichen Strukturen in allen Teilen des Landes.“


Johannes Funke | 17. April 2026

Ländlicher Raum und Landwirtschaft brauchen Verlässlichkeit und Planungssicherheit – auch nach 2028

Im Nachgang zur Fahrt des Agrar- und des Europaausschusses des Landtages Brandenburg nach Brüssel – verbunden mit dem ersten „Brandenburger Spargelfest“ der Landesregierung – erklärt Johannes Funke, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Bei der EU-Finanzierung für die Förderperiode nach 2028 gibt es immer noch zu viele unbekannte Größen. Das betrifft insbesondere die Ausgestaltung der Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP), in der bisherige Förderinstrumente künftig aufgehen sollen. Das wiederum schafft Verunsicherungen bei den Verantwortlichen in der Landwirtschaft und im gesamten ländlichen Raum, die so schnell wie möglich ausgeräumt werden müssen.“

Funke weiter: „Die gemeinsamen Gespräche mit den Mitgliedern des Agrar- und des Europaausschusses haben erneut gezeigt, dass die Landwirtschaft auf Rahmenbedingungen angewiesen ist, mit der unsere Landwirtinnen und Landwirte im internationalen Wettbewerb bestehen können. Ebenso sind die Bedarfe zur Stärkung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen unverändert groß.“

Das neue Veranstaltungsformat verfolgt das Ziel verfolgt, brandenburgische Anliegen in Brüssel noch besser sichtbar zu machen sowie die Leistungsfähigkeit der Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft noch stärker auf europäischer Ebene darzustellen.


Ludwig Scheetz | 30. März 2026

„Richtige Entscheidung“: Frederike Haase wird zweite Staatssekretärin im MASGZ

Die SPD-Fraktion befürwortet die Entscheidung der Landesregierung, im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (MASGZ) mit Frederike Haase eine zweite Staatssekretärin einzusetzen.

Dazu erklärt Ludwig Scheetz, Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:

„Ich begrüße die heutige Entscheidung der Landesregierung ausdrücklich. Der Aufgabenzuwachs und die Themenbreite in diesem Ressort – nicht zuletzt durch die Übernahme der Bereiche Integration und Migration – rechtfertigen eine zusätzliche Unterstützung des Leitungsbereichs im MASGZ durch eine zweite Staatssekretärin.“

Weiterhin erklärt Scheetz: „Persönlich freut es mich für Frederike Haase, die über viel Erfahrung und Fachexpertise verfügt. Sie wird dem Ministerium mit ihrer Führungsstärke und langjährigen Verwaltungserfahrung in unterschiedlichen Funktionen innerhalb der Landesregierung ihren Stempel aufdrücken und entscheidend dazu beitragen, die vielfältigen Aufgaben dieses Ressorts effektiv zu steuern.“


Nadine Graßmel & Annemarie Wolff | 27. März 2026

Teenie-Disco in Falkenberg: Jugendliche in ländlichen Räumen brauchen sichere Orte zum Feiern – keine Bühne für rassistische Parolen!

In einer Diskothek in Falkenberg haben Kinder und Jugendliche ab elf Jahren zu einem bekannten Popsong eine rassistische Parole skandiert. Rechtsextreme Codes und rassistische Parolen sind in großen Teilen der Jugendkultur angekommen. Das muss benannt werden, ohne die Jugendlichen abzuschreiben.

Nadine Graßmel: „Wer Räume für Kinder und Jugendliche öffnet, muss auf solche Situationen vorbereitet sein: mit klaren Handlungskonzepten, geschultem Personal und dem Willen, konsequent einzuschreiten. Der Schutz von Minderjährigen ist nicht optional.

Erschütternd an dem Vorfall ist nicht nur, was Kinder und Jugendliche dort gerufen haben, sondern wie lange Erwachsene zugeschaut haben. Veranstalter, Personal und Aufsichtspersonen tragen gegenüber jungen Menschen eine besondere Verantwortung.“

Annemarie Wolff
: „Falkenberg ist kein Einzelfall, sondern Symptom. Die Zahl rechtsextremer Vorfälle an Brandenburger Schulen hat sich zuletzt verfünffacht. Darauf braucht es strukturelle Antworten: Gute Angebote für offene und mobile Jugendarbeit im ländlichen Raum, verbindliche Schutzkonzepte für Jugendveranstaltungen und eine stärkere politische Bildung – in und außerhalb unserer Schulen.

Junge Menschen aus rechten Milieus herauszuholen bedeutet, sie nicht aufzugeben. Das erfordert Haltung! Ebenso klar ist: Die Antwort darf nicht sein, Jugendpartys im ländlichen Raum einzuschränken. Gerade dort brauchen junge Menschen Orte, an denen sie zusammenkommen und feiern können.“


Tina Fischer | 26. März 2026

Gewalt gegen Frauen konsequent bekämpfen – auch im Netz

Anlässlich der Beratungen im Ausschuss für Recht und Digitalisierung zum Gewalt- und Opferschutz erklärt Tina Fischer, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag:

„Gewalt – ob analog oder digital – ist kein rein juristisches Problem. Wir brauchen zum einen wirksame Gesetze und konsequente Strafverfolgung, um Strafbarkeitslücken zu schließen. Zum anderen müssen wir die Situation der Betroffenen stärken.

Dazu müssen wir erkennen, dass Gewalt gegen Frauen tiefere gesellschaftliche Ursachen hat. Deshalb braucht es neben einem ressortübergreifenden Ansatz, der Prävention stärkt und Betroffene wirksam unterstützt, vor allem eine breite gesellschaftliche Debatte über unseren Umgang miteinander.

Wir müssen den Blick stärker auf diejenigen richten, die Opfer von Gewalt werden. Ihr Schutz, ihre Würde und ihre Rechte gehören ins Zentrum unserer rechtspolitischen Arbeit – in Brandenburg und darüber hinaus.“


Erik Stohn und Uwe Adler | 23. März 2026

Vorstellung der polizeilichen Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2025

Anlässlich der heutigen Vorstellung der polizeilichen Kriminalitätsstatistik für das Jahr 2025 erklären für die SPD-Landtagsfraktion, Erik Stohn und Uwe Adler:

Erik Stohn, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion:
„Die Entwicklung bestätigt, dass die sicherheitspolitische Linie der vergangenen anderthalb Jahre richtig war. Jetzt kommt es darauf an, diesen Kurs verantwortungsvoll fortzuführen und dort nachzuschärfen, wo neue Herausforderungen entstehen. Sicherheit ist ein Kernanliegen der SPD-geführten Landesregierung, deshalb halten wir auch in einer angespannten Haushaltssituation am weiteren Ausbau unserer Polizeikräfte auf 9.000 Stellen fest. Das ist ein Kraftakt, aber die Sicherheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger muss es uns Wert sein.“

Uwe Adler, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:
„Mein ausdrücklicher Dank gilt den Polizistinnen und Polizisten, die täglich für unsere Sicherheit sorgen. Gleichzeitig sehen wir: Gute Sicherheitspolitik ist mehr als Strafverfolgung. Prävention, soziale Stabilität und starke Kommunen bleiben zentrale Bausteine, die wir als SPD weiter stärken werden. Die Zunahme von Gewalttaten gegen Feuerwehr- und Rettungskräfte sowie die gleichbleibend hohe Zahl von Gewalttaten gegen Polizeibeamte, Menschen, die unserer Sicherheit, unserem Leib und Leben dienen, bleibt erschütternd. Innenministerium und Justizministerium sind aufgefordert sich zusammenzusetzen. Gleiches gilt für die Deliktfelder der Gewaltkriminalität. Gegenüber Täterinnen und Tätern braucht es einen erkennbar wirkmächtigen und handlungsfähigen Rechtsstaat!“

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Ob Print, Online, Funk oder Fernsehen – die Pressestelle der SPD-Landtagsfraktion ist Ihr Ansprechpartner für alle medienrelevanten Anliegen.

Mit aktuellen Pressemitteilungen, regelmäßigen Pressekonferenzen und der Vermittlung von Interviewpartnerinnen und -partnern halten wir Sie stets umfassend über unsere politische Arbeit auf dem Laufenden. Für Ihre Anfragen wenden Sie sich gerne direkt an unsere Pressesprecherin.

Presseanfragen bis auf weiteres an den Fraktionsgeschäftsführer: Daniel Dickmann

Die Pressestelle ist für Sie über folgende Kontaktmöglichkeiten erreichbar:

E-Mail: daniel.dickmann@spd-fraktion.brandenburg.de

Fraktionssekretariat: Simone Friedrich, Katrin Kaczinski

Sekretariat: 0331 966 1301
Fax: 0331 966 1307

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Björn Lüttmann, Fraktionsvorsitzender

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Ludwig Scheetz, Parlament. Geschäftsführer

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