
PRESSEMITTEILUNGEN
Aktuelles
Positive Entwicklung für den Wirtschaftsstandort Brandenburg: Tesla schafft zusätzliche Arbeitsplätze in Grünheide
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg begrüßt den angekündigten personellen Ausbau des Werks von Tesla in Grünheide (Landkreis Oder-Spree). Bis Ende Juni sollen rund 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen, zudem ist die Übernahme von bis zu 500 Leiharbeitskräften in feste Beschäftigung geplant.
Dazu erklärt Marcel Penquitt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg:
„Dass Tesla neue Arbeitsplätze schafft und zugleich Leiharbeitskräfte in feste Beschäftigung übernimmt, ist ein klares Signal: Gute Industriearbeit braucht Sicherheit und Perspektiven. Beides wird hier gestärkt. Für die Region Oder-Spree wie auch für das gesamte Land Brandenburg ist das ein echter Gewinn.
Gleichzeitig zeigt sich: Brandenburg wird als Industriestandort für Elektromobilität immer wichtiger. Die Transformation der Automobilindustrie läuft und wir haben die Chance, sie aktiv zu prägen, statt ihr nur hinterherzulaufen.
Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu sichern. Dazu gehören eine leistungsfähige Infrastruktur, ausreichend Fachkräfte und vor allem bezahlbare, verlässliche Energie. Wenn wir wollen, dass Unternehmen weiter investieren und Arbeitsplätze entstehen, muss der Bund hier zügig liefern.“
Hohe Energiepreise wirksam begrenzen
Anlässlich der heutigen Aktuellen Stunde über hohe Kraftstoff- und Energiepreise erklärt Melanie Balzer, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Die hohen Sprit- und Energiepreise treffen Brandenburg besonders hart. In einem Flächenland sind viele Menschen auf das Auto und auf bezahlbare Energie angewiesen. Deshalb ist für uns entscheidend, dass Entlastungen bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen. Staatliche Hilfen dürfen nicht in Übergewinnen von Mineralölkonzernen versickern. Darum sind strengere Regeln und mehr Kontrollen bei der Preisbildung richtig und notwendig.
Ich begrüße es zudem sehr, dass nun der vergünstigte Industriestrompreis von der EU genehmigt ist und eingeführt werden kann. Dieser wird für weite Teile der Industrie entlastend wirken.
Langfristig ist für uns zudem klar: Der eingeschlagene Weg für mehr erneuerbare Energien, stärkere Netze und bessere Speicher ist der richtige Weg. Das macht uns unabhängiger von fossilen Importen. Wer heute gegen erneuerbare Energien argumentiert, argumentiert für mehr Abhängigkeit, höhere Preise und größere Krisenanfälligkeit. Das ist weder wirtschaftlich noch sicherheitspolitisch verantwortbar und absolut unvernünftig.“
Gute Schule braucht ehrliches Feedback von Schülerinnen und Schülern
Anlässlich der Debatte zum Antrag „Lernen stärken, Druck mindern – Schülerbeteiligung wirkt“ macht Katja Poschmann, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg deutlich:
„Gute Schule entsteht nicht über die Köpfe der Schülerinnen und Schüler hinweg, sondern mit ihnen und durch ihre Hinweise, ihre Vorschläge und mit ihrer Motivation. Das Schulbarometer zeigt deutlich, dass sich viele junge Menschen in Schulen nicht wohl fühlen, und das, obwohl die Schule einer ihrer zentralen Lebensräume und die Basis für ihre Zukunft ist. Wer das ernst nimmt, muss das Klima in den Schulen so verändern, dass diese zentralen Lebensräume von jungen Menschen als wertschätzende und positive Orte wahrgenommen werden. Dafür sind Beteiligung und ehrliches Feedback essenziell.
Uns geht es dabei ausdrücklich nicht um Misstrauen gegenüber Lehrkräften und schon gar nicht um Denunziantentum. Es geht um verlässliche, geschützte und konstruktive Rückmeldungen, mit denen Unterricht, Klassenklima und schulisches Wohlbefinden verbessert werden können. Anonymität ist dabei kein Freifahrtschein, sondern oft die Voraussetzung dafür, dass Schülerinnen und Schüler sich öffnen und überhaupt ehrlich sagen, was sie belastet und was ihnen beim Lernen hilft.
Klar ist aber vor allem: Feedback darf nicht folgenlos bleiben und keine zusätzliche Bürokratie erzeugen. Deshalb setzen wir auf praxistaugliche, niedrigschwellige Instrumente auf Grundlage bestehender Systeme sowie auf eine Feedbackkultur, die in Schule und Lehrkräftebildung verbindlich verankert wird.
Für uns ist klar: Beteiligung ist kein Luxus und kein Angriff auf Autorität. Sie ist eine Voraussetzung für Motivation, Wohlbefinden und Lernerfolg – und damit für bessere Lernbedingungen an unseren Schulen.“
Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Brandenburgischen Hochschulsystems
Zur Einbringung und ersten Lesung des Gesetzes zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des brandenburgischen Hochschulsystems erklärt Julia Sahi, wissenschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Mit der Reform unseres Hochschulrechts machen wir unsere Universitäten und Hochschulen im Land fit für den Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Mit dem modernsten Berufungsrecht geben wir Ihnen die Entscheidungsspielräume, um exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unkompliziert für Brandenburg zu gewinnen. Hierfür schaffen wir moderne, allgemeingültige und verlässliche Verfahren. Mit mehr Autonomie und beschleunigten Berufungsverfahren wollen wir zur Spitzenforschung aufschließen.“
Für eine starke wohnortnahe Gesundheitsversorgung und gezielte Nachwuchsgewinnung von Landärztinnen und Landärzten
Zur Einbringung und ersten Lesung des Gesetzes zur Verbesserung der flächendeckenden hausärztlichen Versorgung im Land Brandenburg erklärt Jouleen Gruhn, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Wer auf dem Land lebt, hat das gleiche Recht auf gute medizinische Versorgung. Mit dem Gesetz sichern wir die hausärztliche Versorgung in Brandenburg langfristig ab. Wir führen eine Landärztequote ein, um gezielt Nachwuchs für unterversorgte Regionen zu gewinnen und diese dort zu halten. Zudem schaffen wir mehr Möglichkeiten für die Kommunen, mit eigenen medizinischen Versorgungszentren (MVZ) regionale Versorgungslücken zu schließen. Unser Ziel ist es, die wohnortnahe Versorgung langfristig zu stärken. Zudem leisten wir damit einen Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnisse und starken gesundheitlichen Strukturen in allen Teilen des Landes.“
Ländlicher Raum und Landwirtschaft brauchen Verlässlichkeit und Planungssicherheit – auch nach 2028
Im Nachgang zur Fahrt des Agrar- und des Europaausschusses des Landtages Brandenburg nach Brüssel – verbunden mit dem ersten „Brandenburger Spargelfest“ der Landesregierung – erklärt Johannes Funke, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Bei der EU-Finanzierung für die Förderperiode nach 2028 gibt es immer noch zu viele unbekannte Größen. Das betrifft insbesondere die Ausgestaltung der Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP), in der bisherige Förderinstrumente künftig aufgehen sollen. Das wiederum schafft Verunsicherungen bei den Verantwortlichen in der Landwirtschaft und im gesamten ländlichen Raum, die so schnell wie möglich ausgeräumt werden müssen.“
Funke weiter: „Die gemeinsamen Gespräche mit den Mitgliedern des Agrar- und des Europaausschusses haben erneut gezeigt, dass die Landwirtschaft auf Rahmenbedingungen angewiesen ist, mit der unsere Landwirtinnen und Landwirte im internationalen Wettbewerb bestehen können. Ebenso sind die Bedarfe zur Stärkung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen unverändert groß.“
Das neue Veranstaltungsformat verfolgt das Ziel verfolgt, brandenburgische Anliegen in Brüssel noch besser sichtbar zu machen sowie die Leistungsfähigkeit der Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft noch stärker auf europäischer Ebene darzustellen.
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