
PRESSEMITTEILUNGEN
Aktuelles
E-Sports als Wirtschafts- und Kulturfaktor ernst nehmen
SPD-Landtagsabgeordnete beim Brawl Cup Berlin. Annemarie Wolff, Sprecherin für Games und digitale Teilhabe, sowie Lars Katzmarek, Sprecher für E-Sports der SPD-Landtagsfraktion, besuchen heute das internationale E-Sports-Turnier „Brawl Cup“ in der Uber Music Hall Berlin. Das von BLAST und der esports player foundation (epf) ausgerichtete Event zählt zu den bedeutendsten Brawl-Stars-Turnieren weltweit: Zwölf der besten Teams kämpfen um ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar sowie wichtige Qualifikationspunkte für die Weltmeisterschaft – vor rund 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauern vor Ort und hunderttausenden Fans an den Bildschirmen.
Lars Katzmarek: „Für uns in der Politik ist es wichtig, diese Entwicklungen hautnah zu erleben und direkt mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen. E-Sports bietet neue Perspektiven – für Spielerinnen und Spieler, aber auch in Produktion, Organisation und Vermarktung. Wir wollen die Rahmenbedingungen dafür aktiv mitgestalten.“
„E-Sports ist längst kein Nischenphänomen mehr, sondern ein globaler Wachstumsmarkt mit gesellschaftlicher Relevanz. Er erreicht junge Menschen dort, wo andere Angebote – insbesondere in ländlichen Räumen – oft nicht hinkommen. Was ich heute hier erlebe, zeigt mir: Diese Begeisterung, diese Energie, dieses Gemeinschaftsgefühl. Das verdienen auch die Brandenburgerinnen und Brandenburger.“, sagt Annemarie Wolff. „Digitale Teilhabe bedeutet für uns Räume zu schaffen, in denen junge Menschen im Land ihre Interessen leben, Kompetenzen entwickeln und sich mit anderen vernetzen können.“
Im Rahmen des Besuchs erhalten die Abgeordneten Einblicke in die Produktion und Organisation des Events sowie die Möglichkeit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von BLAST und der esports player foundation.
E-Sports und Games können gezielt als Instrument für gesellschaftliche Ziele eingesetzt werden: in der Förderung von Medienkompetenz, digitaler Bildung und demokratischer Teilhabe. Hauptsächlich für junge Menschen entstehen so niedrigschwellige Zugänge, um Kompetenzen zu entwickeln und sich aktiv einzubringen.
Gerade für Brandenburg als Flächenland bietet E-Sports besondere Chancen: Digitale Angebote sind ortsunabhängig und ermöglichen neue Formen der Teilhabe, Vernetzung und Freizeitgestaltung – auch dort, wo klassische Infrastruktur begrenzt ist. Junge Menschen in kleinen Gemeinden, die keinen Zugang zu Sportanlagen, Vereinen oder kulturellen Einrichtungen haben, können über E-Sports Gemeinschaft erleben, Kompetenzen aufbauen und sich mit Gleichgesinnten vernetzen.
Gleichzeitig kann eine stärkere politische Aufmerksamkeit dazu beitragen, gesundheitsfördernde Standards zu etablieren und Themen wie Prävention, Diversität und Chancengerechtigkeit gezielt mitzudenken und strukturell zu verankern.
Tourismuspolitische Sprecher der SPD-Fraktionen treffen sich zur Konferenz in München – Deutschlands Attraktivität im Fokus
Bei der Konferenz der Sprecherinnen und Sprecher für Tourismus der SPD-Fraktionen aus Bund und Ländern trafen sich zwei Tage lang die zuständigen Tourismuspolitiker der SPD auf Einladung der Bayerischen SPD-Landtagsfraktion im Maximilianeum in München.
Im Nachgang der Konferenz erklärt Kurt Fischer, Sprecher für die Tourismuswirtschaft der SPD-Landtagsfraktion:
„Deutschland ist mit seinen vielfältigen Regionen ein hoch attraktives Urlaubsland – für Gäste von außerhalb genauso wie für Einheimische. Unser Tourismus schreibt von Jahr zu Jahr an vielen Ecken neue Rekordzahlen. Er ist damit Wirtschaftsmotor, Anker für Erholung und Auszeit und Ermöglicher von neuen Erlebnissen und Erfahrungen.
Zugleich steht auch unsere Tourismusbranche vor sehr großen Herausforderungen. Bezahlbarkeit, Infrastruktur, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit: Das sind Schlagworte, die uns in der Tourismuspolitik in ganz Deutschland gleichermaßen beschäftigen. Umso wichtiger waren die zwei Tage Konferenz mit den anderen Tourismussprechern der SPD um gemeinsam über mögliche Lösungen zu beraten, Konzepte auszutauschen und die Erfahrungen aus der Arbeit in den Landesparlamenten sowie dem Bundestag zu teilen. Wissenschaftlichen Input lieferten Expertinnen und Experten der BayernTourismus GmbH und des Bayerischen Zentrums für Tourismus.
Im Fokus standen auch die deutschen Bewerbungen für Olympia. Im Rennen sind derzeit Hamburg, München, das Rhein-Ruhr-Gebiet und auch Berlin-Brandenburg. Allein das ist schon ein tolles Zeichen. Olympia ist eine wunderbare Chance gerade auch für den Tourismus. Das hat nicht zuletzt Paris gezeigt. Insofern sind wir als Tourismussprecher überzeugt: Wir wollen Olympia nach Deutschland holen. Und wir freuen uns auf einen begeisternden Wettbewerb um den besten Austragungsstandort!“
Klausur der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg in Wittenberge: Neuer Fraktionsvorstand gewählt
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg hat einen neuen Fraktionsvorstand für die restliche Legislaturperiode gewählt. Zu Beginn ihrer dreitägigen Fraktionsklausur in Wittenberge wurden Björn Lüttmann als Fraktionsvorsitzender und als Parlamentarischer Geschäftsführer Ludwig Scheetz gewählt und damit im Amt bestätigt.
Zudem wurden sieben stellvertretende Vorsitzende gewählt. Diese sind zugleich Vorsitzende der fachlichen Arbeitskreise der SPD-Fraktion.
• Arbeitskreis 1 – Inneres und Kommunales, Recht, Digitalisierung
Vorsitz: Annemarie Wolff
• Arbeitskreis 2 – Bildung, Jugend, Sport & Wissenschaft, Forschung und Kultur
Vorsitz: Katja Poschmann
• Arbeitskreis 3 – Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Vorsitz: Sina Schönbrunn
• Arbeitskreis 4 – Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa
Vorsitz: Marcel Penquitt
• Arbeitskreis 5 – Infrastruktur und Landesplanung
Vorsitz: Martina Maxi Schmidt
• Arbeitskreis 6 – Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz
Vorsitz: Wolfgang Roick
• Arbeitskreis 7 – Haushalt und Finanzen
Vorsitz: Melanie Balzer
Für die Funktion des Justiziars der Fraktion wurde Erik Stohn nominiert.
Der Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann kommentiert: „Gute Fraktionsarbeit gelingt nur gemeinsam. Für das Vertrauen der Fraktion bedanke ich mich. Es bestätigt uns als Fraktionsvorstand in unserer Arbeit und verpflichtet uns, weiter Verantwortung für Brandenburg zu übernehmen. Gerade in diesen Zeiten globaler Krisen und einer schwierigen Haushaltslage müssen wir geschlossen, zielorientiert und mit echtem Engagement für die Menschen in unserem Land arbeiten.“
Ein Eckpfeiler unseres Rechtsstaats: Für einen starken Justizvollzug in Brandenburg
Anlässlich der Debatte zum Antrag „Ein Eckpfeiler unseres Rechtsstaats: Für einen starken Justizvollzug in Brandenburg“ erklärt Tina Fischer, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Wenn wir über die Justiz sprechen, stehen meist Gerichte und Staatsanwaltschaften im Mittelpunkt – der Justizvollzug gerät dabei zu oft ins Abseits. Dabei ist er ein tragender Pfeiler unseres Rechtsstaats und unverzichtbar für die Sicherheit unserer Gesellschaft. Gleichzeitig steht der Justizvollzug unter erheblichem Druck: Personalmangel, steigende Anforderungen durch eine komplexere Gefangenenstruktur, Sicherheitsrisiken und zu viel Bürokratie belasten die Beschäftigten täglich. Das gefährdet auf Dauer ihre gute und sichere Arbeit.
Für uns ist deshalb klar: Die Sicherheit der Beschäftigten ist nicht verhandelbar. Wer täglich für unseren Rechtsstaat einsteht, muss auf eine moderne Ausstattung, ausreichend Personal und verlässliche Arbeitsbedingungen vertrauen können. Daher fordern wir die Landesregierung auf, zügig konkrete Lösungen zu entwickeln – für mehr Sicherheit, weniger Bürokratie und bessere Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Unser Ziel ist ein moderner, zukunftsfähiger Vollzug in Brandenburg.“
Modernes Ordnungsbehördengesetz für Brandenburg
„Brandenburg braucht ein modernes Ordnungsbehördengesetz, das den gestiegenen Anforderungen an Sicherheit gerecht wird. Die kommunalen Ordnungsbehörden sind tagtäglich im Einsatz, nah an den Menschen und zunehmend mit komplexeren Aufgaben konfrontiert.“ Das erklärt Erik Stohn, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg zu dem Antrag der Fraktionen von SPD und CDU in der heutigen Sitzung des Landtags Brandenburg.
„Sicherheit ist kein abstrakter Begriff, sie entscheidet sich ganz konkret im Alltag der Menschen. Unsere Ordnungsbehörden leisten hier eine unverzichtbare Arbeit. Damit sie dieser Verantwortung auch künftig gerecht werden können, brauchen sie klare, moderne und rechtssichere Grundlagen. Im Fokus stehen dabei rechtssichere Möglichkeiten moderner Videoüberwachung an besonders belasteten Orten, ein verbesserter Schutz für die Beschäftigten der Ordnungsbehörden sowie einheitliche und transparente Verfahren bei Veranstaltungen.“
Positive Entwicklung für den Wirtschaftsstandort Brandenburg: Tesla schafft zusätzliche Arbeitsplätze in Grünheide
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg begrüßt den angekündigten personellen Ausbau des Werks von Tesla in Grünheide (Landkreis Oder-Spree). Bis Ende Juni sollen rund 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen, zudem ist die Übernahme von bis zu 500 Leiharbeitskräften in feste Beschäftigung geplant.
Dazu erklärt Marcel Penquitt, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg:
„Dass Tesla neue Arbeitsplätze schafft und zugleich Leiharbeitskräfte in feste Beschäftigung übernimmt, ist ein klares Signal: Gute Industriearbeit braucht Sicherheit und Perspektiven. Beides wird hier gestärkt. Für die Region Oder-Spree wie auch für das gesamte Land Brandenburg ist das ein echter Gewinn.
Gleichzeitig zeigt sich: Brandenburg wird als Industriestandort für Elektromobilität immer wichtiger. Die Transformation der Automobilindustrie läuft und wir haben die Chance, sie aktiv zu prägen, statt ihr nur hinterherzulaufen.
Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu sichern. Dazu gehören eine leistungsfähige Infrastruktur, ausreichend Fachkräfte und vor allem bezahlbare, verlässliche Energie. Wenn wir wollen, dass Unternehmen weiter investieren und Arbeitsplätze entstehen, muss der Bund hier zügig liefern.“
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