PRESSEMITTEILUNGEN
Aktuelles
SPD-Fraktion und CDU-Fraktion legen Vorschläge für schnelleres und kostengünstigeres Bauen vor
Bauen muss wieder einfacher werden. Zur Novellierung der Brandenburger Bauordnung durch die SPD-Fraktion und CDU-Fraktion in Brandenburg erklärt Matthias Steinfurth, wohnungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Wer heutzutage Wohnraum schaffen will, stößt sich allzu oft an Regeln, Nachweisen und Verfahren. Aus einem einfachen Vorhaben wird oft ein langer Aktenlauf. Künftig soll aus einem klar zulässigen Projekt schneller ein Bauprojekt werden. Die Novellierung bringt dafür praxistaugliche Vorschläge zur Projektbeschleunigung und zu kostengünstigerem Bauen.“
Nicole Walter-Mundt, baupolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag Brandenburg, ergänzt:
„Bauen muss wieder einfacher und schneller werden. Das spiegeln uns viele Bürger und Unternehmer. Wer bauen oder investieren will, erwartet zurecht klare Verfahren, nachvollziehbare Fristen und eine Verwaltung, die als Dienstleister funktioniert. Deshalb führen wir die Genehmigungsfiktion künftig nicht nur im einfachen Verfahren, sondern auch im Vollverfahren ein. Das heißt: Reagiert die Behörde innerhalb der Frist nicht, gilt die Genehmigung grundsätzlich als erteilt.“
Ziel der Novelle ist es, vorhandene Gebäude besser zu nutzen, Verfahren zu vereinfachen und unnötige Kostentreiber abzubauen. Dazu gehören mehr Genehmigungsfreistellungen, weniger Hürden bei Nutzungsänderungen, der Umbauparagraph sowie geringere Zusatzpflichten bei Dachausbau und Aufstockung.
Walter-Mundt fährt fort:
„Mit der Novelle stellen wir viele Vorhaben verfahrensfrei oder vereinfachen die Abläufe deutlich. Dinge, die bisher unnötig Bürokratie verursacht haben, sollen unkomplizierter möglich werden – bis hin zu saisonalen Spargel- oder Erdbeerverkaufsständen. Unser Ziel ist eine Bauordnung, die ermöglicht statt ausbremst.“
Steinfurth weiter:
„Unsere Vorschläge setzen besonders beim Bestand an. Jede überzogene Zusatzanforderung und jedes verzichtbare Verfahren verteuern am Ende das Wohnen. Ein Gebäude, das schon da ist, muss nicht behandelt werden wie ein vollständiger Neubau. Wer Bestand aktiviert, soll nicht an heutigen Neubauanforderungen scheitern, wenn Sicherheit und Ordnung gewahrt bleiben.“
Die Vorschläge folgen einem einfachen Grundsatz, so der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion:
„Wer schneller bauen will, muss dort ansetzen, wo Projekte unnötig stecken bleiben: bei Verfahren, bei der Aktivierung des Bestands und bei kostentreibenden Zusatzpflichten. Die vorgeschlagenen Änderungen schaffen dafür mehr Klarheit, mehr Tempo, mehr Pragmatismus.“
Die Sprecherin für Bauen und Wohnen der CDU-Fraktion schließt ab:
„Auch bei den Stellplatzregelungen sorgen wir für mehr Augenmaß. Die Kommunen behalten ihr Mitspracherecht bei Stellplätzen und Stellplatzablösen. Gleichzeitig verhindern wir, dass überzogene Vorgaben Investitionen und Wohnungsbau blockieren. Wir streichen die Solardachpflicht für Gewerbe und Unternehmen und führen ab dem 1. Oktober 2026 verpflichtend den digitalen Bauantrag ein. Zudem schaffen wir bei baulichen Anlagen auf Militärgeländen klarere Zuständigkeiten und rechtliche Klarheit.“
E-Sports als Wirtschafts- und Kulturfaktor ernst nehmen
SPD-Landtagsabgeordnete beim Brawl Cup Berlin. Annemarie Wolff, Sprecherin für Games und digitale Teilhabe, sowie Lars Katzmarek, Sprecher für E-Sports der SPD-Landtagsfraktion, besuchen heute das internationale E-Sports-Turnier „Brawl Cup“ in der Uber Music Hall Berlin. Das von BLAST und der esports player foundation (epf) ausgerichtete Event zählt zu den bedeutendsten Brawl-Stars-Turnieren weltweit: Zwölf der besten Teams kämpfen um ein Preisgeld von 100.000 US-Dollar sowie wichtige Qualifikationspunkte für die Weltmeisterschaft – vor rund 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauern vor Ort und hunderttausenden Fans an den Bildschirmen.
Lars Katzmarek: „Für uns in der Politik ist es wichtig, diese Entwicklungen hautnah zu erleben und direkt mit den Akteuren ins Gespräch zu kommen. E-Sports bietet neue Perspektiven – für Spielerinnen und Spieler, aber auch in Produktion, Organisation und Vermarktung. Wir wollen die Rahmenbedingungen dafür aktiv mitgestalten.“
„E-Sports ist längst kein Nischenphänomen mehr, sondern ein globaler Wachstumsmarkt mit gesellschaftlicher Relevanz. Er erreicht junge Menschen dort, wo andere Angebote – insbesondere in ländlichen Räumen – oft nicht hinkommen. Was ich heute hier erlebe, zeigt mir: Diese Begeisterung, diese Energie, dieses Gemeinschaftsgefühl. Das verdienen auch die Brandenburgerinnen und Brandenburger.“, sagt Annemarie Wolff. „Digitale Teilhabe bedeutet für uns Räume zu schaffen, in denen junge Menschen im Land ihre Interessen leben, Kompetenzen entwickeln und sich mit anderen vernetzen können.“
Im Rahmen des Besuchs erhalten die Abgeordneten Einblicke in die Produktion und Organisation des Events sowie die Möglichkeit zum Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von BLAST und der esports player foundation.
E-Sports und Games können gezielt als Instrument für gesellschaftliche Ziele eingesetzt werden: in der Förderung von Medienkompetenz, digitaler Bildung und demokratischer Teilhabe. Hauptsächlich für junge Menschen entstehen so niedrigschwellige Zugänge, um Kompetenzen zu entwickeln und sich aktiv einzubringen.
Gerade für Brandenburg als Flächenland bietet E-Sports besondere Chancen: Digitale Angebote sind ortsunabhängig und ermöglichen neue Formen der Teilhabe, Vernetzung und Freizeitgestaltung – auch dort, wo klassische Infrastruktur begrenzt ist. Junge Menschen in kleinen Gemeinden, die keinen Zugang zu Sportanlagen, Vereinen oder kulturellen Einrichtungen haben, können über E-Sports Gemeinschaft erleben, Kompetenzen aufbauen und sich mit Gleichgesinnten vernetzen.
Gleichzeitig kann eine stärkere politische Aufmerksamkeit dazu beitragen, gesundheitsfördernde Standards zu etablieren und Themen wie Prävention, Diversität und Chancengerechtigkeit gezielt mitzudenken und strukturell zu verankern.
Tourismuspolitische Sprecher der SPD-Fraktionen treffen sich zur Konferenz in München – Deutschlands Attraktivität im Fokus
Bei der Konferenz der Sprecherinnen und Sprecher für Tourismus der SPD-Fraktionen aus Bund und Ländern trafen sich zwei Tage lang die zuständigen Tourismuspolitiker der SPD auf Einladung der Bayerischen SPD-Landtagsfraktion im Maximilianeum in München.
Im Nachgang der Konferenz erklärt Kurt Fischer, Sprecher für die Tourismuswirtschaft der SPD-Landtagsfraktion:
„Deutschland ist mit seinen vielfältigen Regionen ein hoch attraktives Urlaubsland – für Gäste von außerhalb genauso wie für Einheimische. Unser Tourismus schreibt von Jahr zu Jahr an vielen Ecken neue Rekordzahlen. Er ist damit Wirtschaftsmotor, Anker für Erholung und Auszeit und Ermöglicher von neuen Erlebnissen und Erfahrungen.
Zugleich steht auch unsere Tourismusbranche vor sehr großen Herausforderungen. Bezahlbarkeit, Infrastruktur, Fachkräftemangel, Nachhaltigkeit: Das sind Schlagworte, die uns in der Tourismuspolitik in ganz Deutschland gleichermaßen beschäftigen. Umso wichtiger waren die zwei Tage Konferenz mit den anderen Tourismussprechern der SPD um gemeinsam über mögliche Lösungen zu beraten, Konzepte auszutauschen und die Erfahrungen aus der Arbeit in den Landesparlamenten sowie dem Bundestag zu teilen. Wissenschaftlichen Input lieferten Expertinnen und Experten der BayernTourismus GmbH und des Bayerischen Zentrums für Tourismus.
Im Fokus standen auch die deutschen Bewerbungen für Olympia. Im Rennen sind derzeit Hamburg, München, das Rhein-Ruhr-Gebiet und auch Berlin-Brandenburg. Allein das ist schon ein tolles Zeichen. Olympia ist eine wunderbare Chance gerade auch für den Tourismus. Das hat nicht zuletzt Paris gezeigt. Insofern sind wir als Tourismussprecher überzeugt: Wir wollen Olympia nach Deutschland holen. Und wir freuen uns auf einen begeisternden Wettbewerb um den besten Austragungsstandort!“
Klausur der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg in Wittenberge: Neuer Fraktionsvorstand gewählt
Die SPD-Landtagsfraktion Brandenburg hat einen neuen Fraktionsvorstand für die restliche Legislaturperiode gewählt. Zu Beginn ihrer dreitägigen Fraktionsklausur in Wittenberge wurden Björn Lüttmann als Fraktionsvorsitzender und als Parlamentarischer Geschäftsführer Ludwig Scheetz gewählt und damit im Amt bestätigt.
Zudem wurden sieben stellvertretende Vorsitzende gewählt. Diese sind zugleich Vorsitzende der fachlichen Arbeitskreise der SPD-Fraktion.
• Arbeitskreis 1 – Inneres und Kommunales, Recht, Digitalisierung
Vorsitz: Annemarie Wolff
• Arbeitskreis 2 – Bildung, Jugend, Sport & Wissenschaft, Forschung und Kultur
Vorsitz: Katja Poschmann
• Arbeitskreis 3 – Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlicher Zusammenhalt
Vorsitz: Sina Schönbrunn
• Arbeitskreis 4 – Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa
Vorsitz: Marcel Penquitt
• Arbeitskreis 5 – Infrastruktur und Landesplanung
Vorsitz: Martina Maxi Schmidt
• Arbeitskreis 6 – Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz
Vorsitz: Wolfgang Roick
• Arbeitskreis 7 – Haushalt und Finanzen
Vorsitz: Melanie Balzer
Für die Funktion des Justiziars der Fraktion wurde Erik Stohn nominiert.
Der Fraktionsvorsitzende Björn Lüttmann kommentiert: „Gute Fraktionsarbeit gelingt nur gemeinsam. Für das Vertrauen der Fraktion bedanke ich mich. Es bestätigt uns als Fraktionsvorstand in unserer Arbeit und verpflichtet uns, weiter Verantwortung für Brandenburg zu übernehmen. Gerade in diesen Zeiten globaler Krisen und einer schwierigen Haushaltslage müssen wir geschlossen, zielorientiert und mit echtem Engagement für die Menschen in unserem Land arbeiten.“
Ein Eckpfeiler unseres Rechtsstaats: Für einen starken Justizvollzug in Brandenburg
Anlässlich der Debatte zum Antrag „Ein Eckpfeiler unseres Rechtsstaats: Für einen starken Justizvollzug in Brandenburg“ erklärt Tina Fischer, rechtspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Wenn wir über die Justiz sprechen, stehen meist Gerichte und Staatsanwaltschaften im Mittelpunkt – der Justizvollzug gerät dabei zu oft ins Abseits. Dabei ist er ein tragender Pfeiler unseres Rechtsstaats und unverzichtbar für die Sicherheit unserer Gesellschaft. Gleichzeitig steht der Justizvollzug unter erheblichem Druck: Personalmangel, steigende Anforderungen durch eine komplexere Gefangenenstruktur, Sicherheitsrisiken und zu viel Bürokratie belasten die Beschäftigten täglich. Das gefährdet auf Dauer ihre gute und sichere Arbeit.
Für uns ist deshalb klar: Die Sicherheit der Beschäftigten ist nicht verhandelbar. Wer täglich für unseren Rechtsstaat einsteht, muss auf eine moderne Ausstattung, ausreichend Personal und verlässliche Arbeitsbedingungen vertrauen können. Daher fordern wir die Landesregierung auf, zügig konkrete Lösungen zu entwickeln – für mehr Sicherheit, weniger Bürokratie und bessere Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Unser Ziel ist ein moderner, zukunftsfähiger Vollzug in Brandenburg.“
Modernes Ordnungsbehördengesetz für Brandenburg
„Brandenburg braucht ein modernes Ordnungsbehördengesetz, das den gestiegenen Anforderungen an Sicherheit gerecht wird. Die kommunalen Ordnungsbehörden sind tagtäglich im Einsatz, nah an den Menschen und zunehmend mit komplexeren Aufgaben konfrontiert.“ Das erklärt Erik Stohn, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg zu dem Antrag der Fraktionen von SPD und CDU in der heutigen Sitzung des Landtags Brandenburg.
„Sicherheit ist kein abstrakter Begriff, sie entscheidet sich ganz konkret im Alltag der Menschen. Unsere Ordnungsbehörden leisten hier eine unverzichtbare Arbeit. Damit sie dieser Verantwortung auch künftig gerecht werden können, brauchen sie klare, moderne und rechtssichere Grundlagen. Im Fokus stehen dabei rechtssichere Möglichkeiten moderner Videoüberwachung an besonders belasteten Orten, ein verbesserter Schutz für die Beschäftigten der Ordnungsbehörden sowie einheitliche und transparente Verfahren bei Veranstaltungen.“
FOLGE UNS
🛡️📊 Sicherheit ist mehr als eine Statistik.
Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt, welche Straftaten der Polizei bekannt werden. Sie kann jedoch nicht erfassen, was nicht angezeigt wird. Mit ergänzender Dunkelfeldforschung wollen wir ein noch genaueres Bild der Sicherheitslage ...in Brandenburg gewinnen. So können wir Kriminalität wirksamer bekämpfen und Prävention gezielt stärken. 🔍💪
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❤️🤝 Danke an alle, die sich für andere einsetzen!
Ob im Sportverein, bei der Freiwilligen Feuerwehr, in sozialen Projekten oder im kulturellen Bereich: Ehrenamtliche machen Brandenburg jeden Tag ein Stück besser. Deshalb haben Elske Hildebrandt und unsere stellvertretende ...Fraktionsvorsitzende Katja Poschmann zum Dankeschön-Empfang nach Strausberg eingeladen.
Ehrenamt ist keine Selbstverständlichkeit. Es verdient Respekt, Anerkennung und gute Rahmenbedingungen. Deshalb möchten wir allen Ehrenamtlichen herzlich Danke sagen für ihren Einsatz, ihre Zeit und ihr Engagement für unsere Gesellschaft. 🙏💪
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👧👦 Egal ob ein offener Blick für Neues, Mut oder Neugier – Kinder haben oft einen ganz besonderen Blick auf die Welt.
Zum Internationalen Kindertag wollten wir von unseren Abgeordneten wissen, was Erwachsene von Kindern lernen können.
Und was sagt ihr? Was können wir ...uns von den Jüngsten abschauen? Schreibt es uns in die Kommentare! 💬👇
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🌱 Grüne Berufe sind unverzichtbar für Brandenburg.
Ob in der Landwirtschaft, im Gartenbau oder in der Forstwirtschaft: Viele Betriebe suchen händeringend Nachwuchs. Deshalb setzen wir uns mit einem Antrag im Juni-Plenum dafür ein, die Ausbildung in diesen Bereichen attraktiver zu ...machen - mit Vereinfachungen beim Führerschein, einer stärkeren Digitalisierung der Ausbildung und mehr Möglichkeiten für internationalen Austausch auch für Azubis. 🚜📱🌍
Unser Ziel: Mehr junge Menschen für Grüne Berufe begeistern und langfristig die Fachkräfte sichern, die Brandenburg braucht. 💪🌾
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🇦🇹💡 Was kann Brandenburg von Österreich lernen?
Genau darüber haben wir uns in Wien und Niederösterreich mit Politiker*innen und Expert*innen aus dem Verkehrsbereich ausgetauscht. Im Fokus standen moderne Mobilität, starke Bahnverbindungen und die Frage, wie Stadt, Umland und ...Flughafen besser zusammenwachsen können. 🚆✈️🌍
Welche Stadt hat euch beim ÖPNV bisher am meisten beeindruckt? Schreibt es in die Kommentare! 💬👇
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🇩🇪📜 Heute feiert unser Grundgesetz Geburtstag!
Vor 77 Jahren wurde das Grundgesetz verkündet und legte damit das Fundament für Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit zunächst in Westdeutschland und nach der Deutschen Einheit im wiedervereinten Deutschland.
Wir ...haben unsere Abgeordneten gefragt, was das Grundgesetz für sie bedeutet.
Und jetzt interessiert uns eure Meinung: Was verbindet ihr mit dem Grundgesetz? Schreibt es in die Kommentare! 👇🗨️
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AKTUELLES
TERMINE / PRESSE / NEWS
Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU unterzeichnet

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann haben im Brandenburger Landtag den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag mit dem Titel „Verantwortung für Brandenburg“ ist Grundlage der politischen Arbeit der SPD-Fraktion in den kommenden dreieinhalb Jahren.
Notwendig wurde eine neue Koalition nach dem Ende der bisherigen Zusammenarbeit von SPD und BSW. Nachdem sowohl der SPD-Landesparteitag als auch die Mitglieder der CDU Brandenburg dem neuen Bündnis zugestimmt haben, konnte der Koalitionsvertrag nun offiziell unterzeichnet werden.
Mit dem Vertrag vereinbaren SPD und CDU zentrale politische Vorhaben für die kommenden Jahre und setzen damit den Rahmen für eine stabile und verlässliche Regierungsarbeit in Brandenburg. Die SPD-Fraktion wird diesen Prozess im Landtag konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass die vereinbarten Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.
Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Lebensmittel

Johannes Funke lädt zum Fachgespräch der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg im Landtag ein.
Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Lebensmittel – dieses Fazit stand am Ende des Fachgesprächs der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg unter dem Titel „Pflanzen schützen, aber wie?“, zu dem Johannes Funke in den Landtag Brandenburg eingeladen hatte. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis wurde diskutiert, wie moderner Pflanzenschutz wirksam gelingen kann – und dabei Mensch und Natur bestmöglich schützt.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Zulassungsverfahren für neue Wirkstoffe schneller und praxisnäher werden können. Neue, zielgenauere Wirkstoffe können Risiken reduzieren – vorausgesetzt, Innovationen werden nicht durch langwierige Verfahren ausgebremst. Auch mechanische Alternativen sowie Anforderungen wie Abstandsregelungen oder Vorgaben in Schutzgebieten wurden erörtert. Klar ist: Viele Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie wirtschaftlich tragfähig sind und mit verlässlicher Förderung begleitet werden.
Deutlich wurde außerdem, dass Pflanzenschutz auch ein Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit ist. Dr. Thomas Gäbert (Agrargenossenschaft Trebbin) betonte: „Wir brauchen mehr Selbstversorgung in Brandenburg. Dafür müssen unsere Böden genutzt werden.“ Bundesumweltminister Carsten Schneider machte deutlich: „Jeder Hektar ist gleich viel wert. Der Osten darf bei der Agrarförderung der EU (GAP) nicht benachteiligt werden. Auch größere Betriebe müssen genauso unterstützt werden.“ Prof. Dr. Nicole van Dam (Universität Jena) erinnerte: „Pflanzenschutz ist immer auch Menschenschutz.“ Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt stellte klar: „Pflanzenschutz und Menschenschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Und Frank Gemmer (Industrieverband Agrar e. V.) unterstrich: „Neue Pflanzenschutzmittel brauchen wettbewerbsfähige Risikofaktoren.“
Die SPD-Landtagsfraktion wird die Ergebnisse des Fachgesprächs in die parlamentarische Arbeit einbringen – mit dem Ziel, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie praktikable Lösungen für die Betriebe zusammenzudenken.
Bilanz nach einem Jahr Sonderausschuss Bürokratieabbau: Wir wollen Brandenburg einfacher machen

Ein Jahr nach der Einsetzung des Sonderausschusses Bürokratieabbau zieht der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses, Marcel Penquitt, eine klare Zwischenbilanz: Brandenburg bewegt sich – und zwar in die richtige Richtung. Das Land, das lange als schwerfälliger Verwaltungsapparat galt, hat an wichtigen Stellen an Tempo und Flexibilität gewonnen.
Marcel Penquitt erklärt: „Wir haben den Sonderausschuss gegründet, um Bürokratie abzubauen – nicht, um neue Aktenordner zu füllen. Und nach einem Jahr zeigt sich: Es wirkt. Wir holen Praxis statt Papierlogik an den Tisch und steuern aktiv, statt nur zuzusehen.“
Auf Initiative der SPD wurde im ersten Jahr bewusst die Wirtschaft in den Mittelpunkt gerückt. Höhere Vergabeschwellen, weniger Berichtspflichten und schnellere Verfahren sorgen dafür, dass Unternehmen im Land spürbar entlastet werden. Gerade kleine und mittlere Betriebe profitieren von weniger Aufwand und mehr Planungssicherheit.
Auch in der Landwirtschaft sind die ersten Schritte gemacht: Mit einem ersten Artikelgesetz wurden Hürden abgebaut und Verfahren beschleunigt. Ziel ist es, diejenigen zu unterstützen, die täglich Wertschöpfung im Land leisten – statt sie mit unnötiger Bürokratie auszubremsen.
Penquitt macht deutlich: „Wir sind noch nicht am Ziel, aber Brandenburg hat endlich Fahrt aufgenommen. Bürokratieabbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wichtig ist, dass wir konsequent dranbleiben – für die Menschen, die Unternehmen und die Kommunen in unserem Land.“
Simson in Brandenburg: Mehr als ein Moped – ein Lebensgefühl

SPD-Landtagsfraktion setzt sich für Tempo 60 und faire Regeln ein – Simson-Aufkleber bestellbar. Dieses Knattern kennt in Brandenburg fast jeder: Wenn eine Simson um die Ecke biegt, ist das kein beliebiges Moped, sondern ein Stück Heimat auf zwei Rädern. Der Geruch, der Sound, der Fahrtwind – für viele Menschen im Land ist die „Simme“ bis heute das erste eigene Stück Freiheit gewesen.
Genau dieses Lebensgefühl haben wir in den Landtag nach Potsdam getragen. Die SPD-Landtagsfraktion macht sich dafür stark, dass dieses Stück ostdeutscher Alltagskultur weiterhin seinen Platz auf Brandenburgs Straßen hat – unter fairen und klaren Regeln.
Tempo 60 für die Simson – Brandenburg soll vorangehen
Bisher gilt: Simsons aus DDR-Produktion dürfen dank einer Sonderregelung im Einigungsvertrag Tempo 60 fahren – aber nur, wenn sie schon vor Ende Februar 1992 auf deutschen Straßen unterwegs waren. Für alle anderen Mopeds gilt Tempo 45.
Für viele Menschen in Brandenburg fühlt sich das schlicht unfair an: Die gleiche Maschine, das gleiche unverwechselbare Zweitaktknattern – aber unterschiedliche Regeln, nur weil die Simson später re-importiert wurde.
Die SPD-Landtagsfraktion will das ändern. Brandenburg soll sich beim Bund dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene eine Lösung gefunden wird, damit auch re-importierte Simsons rechtssicher mit Tempo 60 fahren dürfen. Wer eine originale Simson aus DDR-Produktion fährt, soll nicht benachteiligt werden – egal, ob das Fahrzeug durchgehend hier war oder später zurück nach Deutschland geholt wurde.
Auch modernisierte Simsons mit Elektromotor sollen nach derzeitigem Stand nicht schlechter gestellt werden, wenn sie bisher legal Tempo 60 fahren durften. Für die SPD-Fraktion ist klar: Technik darf das Lebensgefühl nicht ausbremsen.
Die Simson- Aufkleber können bestellt werden. Sendet einfach eine Nachricht an:
post@spd-fraktion.brandenburg.de
UNSERE THEMEN
Dafür stehen wir
Als SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag setzen wir uns tagtäglich für die Menschen in unserem Land ein. Wir wollen das Leben der Brandenburgerinnen und Brandenburger besser machen.
Termine
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Fraktionssitzung
09:00 Uhr
An jedem Dienstag findet unsere Fraktionssitzung mit dem Ministerpräsidenten, unseren Ministern und unseren Abgeordneten im Sitzungssaal der Fraktion statt.

Pressekonferenz
12:10 bis 12:30 Uhr
Jeden Dienstag nach der Fraktionssitzung findet unsere Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Ludwig Scheetz und gegebenenfalls weiteren Abgeordneten der Fraktion statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, die Pressekonferenz live im Internet per Livestream zu verfolgen.

Fraktionssitzung
09:00 Uhr
An jedem Dienstag findet unsere Fraktionssitzung mit dem Ministerpräsidenten, unseren Ministern und unseren Abgeordneten im Sitzungssaal der Fraktion statt.

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Jeden Dienstag nach der Fraktionssitzung findet unsere Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Ludwig Scheetz und gegebenenfalls weiteren Abgeordneten der Fraktion statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, die Pressekonferenz live im Internet per Livestream zu verfolgen.
