PRESSEMITTEILUNGEN
Aktuelles
„Bildungsland Brandenburg 2035″ ist Auftrag und Chance zugleich
Zur Debatte über den Antrag „Bildungschancen verbessern, Zukunft sichern: Jetzt einen Strategie- und Beteiligungsprozess „Bildungsland Brandenburg 2035″ starten!“ erklärt Katja Poschmann, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Wenn wir unsere Schulen strategisch auf die Zukunft ausrichten wollen, müssen wir uns um die aktuellen Schwierigkeiten kümmern und gleichzeitig die Zukunftskompetenzen fest in den Blick nehmen. Für unsere junge Generation ist längst eine völlig neue Lebensrealität entstanden: Digitale Anwendungen, künstliche Intelligenz, komplexe globale Themenfelder und ein dynamischer Arbeitsmarkt mit sich stetig verändernden Berufsfeldern. Das alles ist schon heute Alltag für unsere Schülerinnen und Schüler. Der Antrag fordert deshalb konkret einen langfristigen Strategie- und Beteiligungsprozess bis 2035. „Bildungsland Brandenburg 2035″ ist damit nicht nur ein klarer Auftrag, sondern vor allem eine große Chance. Dieser Beteiligungsprozess wird mit Sicherheit viele unterschiedliche Perspektiven, Vorstellungen und Anforderungen hervorbringen. Das ist auch eine Chance für alle Bildungsinteressierten, Kritikerinnen und Experten, sich einzubringen. Am Ende muss das Ziel aber klar bleiben: Das Beste für unsere Schülerinnen und Schüler herauszuholen.“
Grüne Berufe weiterentwickeln und zukunftsfest aufstellen
Anlässlich der Debatte zum Antrag „Grüne Berufe in die Zukunft führen“ macht Johannes Funke, agrarpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, deutlich:
„Bei der EU-Finanzierung für die Förderperiode nach 2028 gibt es immer noch zu viele unbekannte Größen. Das betrifft insbesondere die Ausgestaltung der Nationalen und Regionalen Partnerschaftspläne (NRPP), in der bisherige Förderinstrumente künftig aufgehen sollen. Das wiederum schafft Verunsicherungen bei den Verantwortlichen in der Landwirtschaft und im gesamten ländlichen Raum, die so schnell wie möglich ausgeräumt werden müssen.“
Funke weiter: „Die gemeinsamen Gespräche mit den Mitgliedern des Agrar- und des Europaausschusses haben erneut gezeigt, dass die Landwirtschaft auf Rahmenbedingungen angewiesen ist, mit der unsere Landwirtinnen und Landwirte im internationalen Wettbewerb bestehen können. Ebenso sind die Bedarfe zur Stärkung der Lebensqualität in den ländlichen Räumen unverändert groß.“
Das neue Veranstaltungsformat verfolgt das Ziel verfolgt, brandenburgische Anliegen in Brüssel noch besser sichtbar zu machen sowie die Leistungsfähigkeit der Brandenburger Land- und Ernährungswirtschaft noch stärker auf europäischer Ebene darzustellen.
Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann zur Aktuellen Stunde auf Antrag der SPD-Fraktion
Bauen muss wieder einfacher werden – Brandenburg setzt den Kurs für mehr Tempo, weniger Bürokratie und mehr bezahlbaren Wohnraum fort.
„Wir als SPD-Fraktion wollen, dass Brandenburg ein Land bleibt, in dem Menschen gut wohnen können. Ob Bauturbo, Reform des Baugesetzbuches im Bund oder die heute zu beschließende Neufassung der Brandenburgischen Bauordnung – bei allem geht es darum, wichtige Infrastruktur auf die Straße zu bringen, die Bauwirtschaft anzukurbeln und vor allem: Dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Denn die Menschen in Brandenburg wünschen sich mehr neuen und bezahlbaren Wohnraum, aber auch mehr Möglichkeiten, bestehende Gebäude besser nutzen oder umbauen zu können. Mit der neuen Brandenburgischen Bauordnung unterstützen wir genau das – mit besseren Verfahren, klaren Entscheidungen und mehr Pragmatismus.“
SPD und CDU legen Vorschlag für Null-Runde 2027 vor
Anlässlich der Debatte zur Änderung des Abgeordnetengesetzes erklärt der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg, Ludwig Scheetz:
„Die SPD-Fraktion verschließt sich der Debatte um die Ausgestaltung der Abgeordnetenbezüge ausschließlich nicht. Daher haben wir gemeinsam mit der CDU-Fraktion einen eigenen Entschließungsantrag vorgelegt. Unser Vorschlag lautet: Für das Jahr 2027 soll es bei der Grundentschädigung gemäß § 5 Abs. 1 eine Null-Runde geben. Das ist aus unserer Sicht der richtige Weg. Wir zeigen damit, dass auch der Landtag und die Abgeordneten bereit sind, ihren Beitrag zur Bewältigung der angespannten Haushaltslage zu leisten.
Grundsätzlich bleibt: Eine Null-Runde bei der Grundentschädigung ist etwas anderes als eine generelle Abkehr vom bestehenden, bewährten und transparenten Mechanismus.“
Naturschutz behält hohen Stellenwert in Brandenburg
Zu Äußerungen des Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg zur Übergabe der Petition „Wir sind Biosphäre!“ und zur Kundgebung gegen Kürzungen im Natur- und Umweltschutz, erklärt Wolfgang Roick, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag Brandenburg und zuständig für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz:
„Die Behauptung der Grünen, im Landtag spiele Natur- und Umweltschutz ‚offensichtlich keine Rolle mehr‘, weisen wir zurück. Angesichts der angespannten Haushaltslage müssen alle Bereiche der Landespolitik ihren Beitrag zur Konsolidierung leisten. Das betrifft den Naturschutz ebenso wie andere Politikfelder. Das ist keine Abwertung, sondern Ausdruck verantwortungsvoller Haushaltsführung. Dies heißt jedoch nicht, dass wir Naturschutzprojekte nicht weiterhin mitfinanzieren werden.
Brandenburgs Naturschätze, von der Schorfheide-Chorin bis zu unseren anderen Großschutzgebieten, sind das Tafelsilber unseres Landes. Wir stehen weiterhin dazu, dieses Erbe zu bewahren und gut aufgestellt zu bleiben.
Befremdlich ist zudem, wie die Grünen hier formulieren. Eine demokratisch gewählte Koalition aus SPD und CDU pauschal in einem Atemzug mit ‚rechtsextremen‘ Parteien zu nennen, ist unangemessen. Solche Gleichsetzungen haben in einer seriösen politischen Debatte nichts zu suchen.“
Rechtsextremismus bleibt größte Bedrohung für Brandenburg
Das Ministerium des Innern und für Kommunales hat am heutigen Tag in einer Pressekonferenz den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2025 vorgestellt. Annemarie Wolff, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg und Sprecherin für die Bekämpfung des Rechtsextremismus, erklärt zum Verfassungsschutzbericht 2025:
„Der aktuelle Verfassungsschutzbericht macht deutlich: Die größte extremistische Bedrohung für Brandenburg geht weiterhin vom Rechtsextremismus aus. Die massive Zunahme des rechtsextremistischen Personenpotenzials, die wachsende Gewaltorientierung und die gezielte Ansprache junger Menschen sind hoch alarmierend.
Der Bericht bestätigt eine Entwicklung, die von Fachleuten seit Jahren beobachtet wird. Extremisten nutzen zunehmend digitale Plattformen, um Jugendliche emotional anzusprechen, zu manipulieren und schrittweise zu radikalisieren. Es geht um die Räume, in denen sie einen großen Teil ihres Alltags verbringen: auf Social Media, in Messenger-Gruppen oder digitalen Communities. Rechtsextreme Akteure sind längst Teil digitaler Lebenswelten geworden.
Gleichzeitig belegen die Zahlen, wie dauerhaft und belastbar rechtsextreme Strukturen inzwischen geworden sind. Dass der Verfassungsschutz die AfD Brandenburg inzwischen insgesamt als gesichert extremistische Bestrebung einordnet und deshalb sämtliche Mitglieder statistisch berücksichtigt werden, unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Entwicklung. Entscheidend bleibt jedoch die politische Bewertung: Wer völkisch-nationalistische Positionen vertritt, stellt die Gleichwertigkeit aller Menschen infrage und richtet sich damit gegen das Fundament unserer Demokratie.
Die Antwort auf diese Entwicklung kann deshalb nicht allein repressiv sein. Sicherheitsbehörden brauchen eine starke personelle und technische Ausstattung, aber ebenso wichtig sind politische Bildung und Präventionsarbeit, die auch in digitalen Räumen wirksam sind sowie eine verlässliche Unterstützung für Schulen, Jugendverbände und zivilgesellschaftliche Initiativen. Gerade die stark nachgefragten Angebote an Schulen zeigen, wie groß der Bedarf ist.
Unser Ziel muss es sein, junge Menschen dabei zu unterstützen, Manipulation, Desinformation und extremistische Propaganda zu erkennen und zurückzuweisen.
Für uns als SPD ist klar: Ein handlungsfähiger Rechtsstaat und eine lebendige Demokratie gehören zusammen. Sicherheitsbehörden müssen konsequent gegen extremistische Bestrebungen vorgehen können, unabhängig davon, ob sie aus dem rechtsextremistischen, islamistischen oder gewaltorientiert linksextremistischen Spektrum kommen. Zugleich gilt: Sicherheit darf nicht gegen Freiheit ausgespielt werden. Maßnahmen zur Gefahrenabwehr müssen verhältnismäßig und den Grundrechten verpflichtet drin.
Der Verfassungsschutzbericht ist deshalb nicht nur ein Lagebild für Sicherheitsbehörden. Er ist ein Auftrag an uns alle. Die demokratische Gesellschaft in Brandenburg ist stark: Sie beginnt überall dort, wo Menschen Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und sich gegen Hass und Ausgrenzung stellen. Und wir werden sie dabei schützen und unterstützen.“
FOLGE UNS
🏗️👷♀️ Bauen in Brandenburg wird einfacher, schneller und günstiger!
💻 Bauanträge können künftig digital gestellt werden. Entscheidet die Behörde innerhalb von drei Monaten nicht, gilt ein Vorhaben automatisch als genehmigt. So können Bauprojekte schneller ...starten.
🧱 Gleichzeitig bauen wir Bürokratie ab und vereinfachen Vorgaben. Das senkt den Aufwand für Bauherren und Investoren und schafft bessere Bedingungen für alle, die Wohnraum schaffen wollen. Davon profitieren am Ende auch die Menschen, die bezahlbaren Wohnraum suchen.
🏘️ Auch im Bestand steckt großes Potenzial. Wer ein Gebäude umbauen, aufstocken oder anders nutzen möchte, soll das künftig leichter tun können. So kann neuer Wohnraum entstehen, ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen.
#spd #spdfraktionbrandenburg #bauen #wohnungsbau #bezahlbareswohnen brandenburg
📚🏫 Die aktuelle Debatte zeigt: Der Lehrermangel bleibt eine der größten Herausforderungen für unsere Schulen und es müssen alle verfügbaren Möglichkeiten genutzt werden, um Unterricht und Abschlüsse verlässlich abzusichern.
Gleichzeitig reicht es nicht, nur auf die aktuellen ...Herausforderungen zu reagieren. Schülerinnen und Schüler haben ein Recht darauf, dass wir ihre Schulen zukunftsfähig aufstellen. Deshalb starten wir mit „Bildungsland Brandenburg 2035“ einen breiten Beteiligungsprozess für die Schule von morgen.
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und Wissenschaft wollen wir eine langfristige Strategie für moderne Schulen, attraktive Lehr- und Lernorte und gute Bildungschancen in ganz Brandenburg entwickeln. 🤝
#spd #spdfraktionbrandenburg #bildung #schule #BB2035
📊⚠️ Eine einfache Rechenaufgabe mit einer eindeutigen Antwort.
Im Jahr 2025 wurden laut Verfassungsschutzbericht in Brandenburg 5.890 Personen dem Rechtsextremismus, 660 dem Linksextremismus und 260 dem Islamismus zugerechnet. Damit ist das rechtsextremistische Personenpotenzial ...rund neunmal so groß wie das linksextremistische und sogar mehr als 22-mal so groß wie das islamistische.
Die Zahlen sprechen für sich. Die größte extremistische Herausforderung für Brandenburg liegt laut Verfassungsschutz im Rechtsextremismus.
Die #noAfD kann die Zahlen ignorieren, kleinreden oder umdeuten. Wer rechnen kann, kommt zu einem klaren Ergebnis.
#spd #spdfraktionbrandenburg #gegenrechts #verfassungsschutzbericht
🏗️ Wir machen das Bauen in Brandenburg schneller, einfacher und günstiger.
Wer Wohnraum schaffen, investieren oder bestehende Gebäude neu nutzen möchte, soll nicht an unnötiger Bürokratie scheitern. Deshalb modernisieren wir die Brandenburgische Bauordnung und schaffen bessere ...Rahmenbedingungen für mehr Wohnungsbau.
📱 Digitale Bauanträge
⏱️ Schnellere Genehmigungen
🏠 Einfachere Umnutzung von Bestandsgebäuden
🚧 Weniger Bürokratie und Auflagen
🏗️ Mehr Möglichkeiten für serielles und modulares Bauen
So bringen wir wichtige Bauprojekte schneller auf den Weg, stärken die Bauwirtschaft und schaffen den Wohnraum, den Brandenburg braucht.
#spd #spdfraktionbrandenburg #bauen #wohnen #bauordnung
⚡🔌 Die Lausitz muss Energieregion bleiben.
Über Jahrzehnte hat die Lausitz einen entscheidenden Beitrag zur Energieversorgung Deutschlands geleistet. Auch beim Aufbau neuer Kraftwerkskapazitäten muss die Region eine zentrale Rolle spielen. Infrastruktur, Fachkräfte und Know-how ...sind vorhanden.
Deshalb lehnen wir den geplanten Südbonus ab. Neue Investitionen dürfen nicht einseitig nach Süddeutschland gelenkt werden. Wer Versorgungssicherheit in ganz Deutschland schaffen will, muss für faire Wettbewerbsbedingungen und gleiche Chancen bei der Vergabe neuer Kraftwerke sorgen.
#spd #spdfraktionbrandenburg #lausitz #energie #keinsüdbonus
🌾🚜 Wer eine Ausbildung in einem Grünen Beruf macht, braucht oft einen Führerschein für land- und forstwirtschaftliche Maschinen. Für viele Auszubildende gehört er zur Ausbildung dazu, die Kosten müssen aber meist selbst getragen werden.
Mit einem Führerschein-Bafög wollen wir... Auszubildende gezielt unterstützen. So soll der Weg in einen Grünen Beruf einfacher werden und Ausbildung nicht an zusätzlichen Kosten scheitern.
#spd #spdfraktionbrandenburg #landwirtschaft #grüneberufe #führerscheinbafög
AKTUELLES
TERMINE / PRESSE / NEWS
Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU unterzeichnet

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und der CDU-Landesvorsitzende Jan Redmann haben im Brandenburger Landtag den Koalitionsvertrag unterzeichnet. Der Vertrag mit dem Titel „Verantwortung für Brandenburg“ ist Grundlage der politischen Arbeit der SPD-Fraktion in den kommenden dreieinhalb Jahren.
Notwendig wurde eine neue Koalition nach dem Ende der bisherigen Zusammenarbeit von SPD und BSW. Nachdem sowohl der SPD-Landesparteitag als auch die Mitglieder der CDU Brandenburg dem neuen Bündnis zugestimmt haben, konnte der Koalitionsvertrag nun offiziell unterzeichnet werden.
Mit dem Vertrag vereinbaren SPD und CDU zentrale politische Vorhaben für die kommenden Jahre und setzen damit den Rahmen für eine stabile und verlässliche Regierungsarbeit in Brandenburg. Die SPD-Fraktion wird diesen Prozess im Landtag konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass die vereinbarten Maßnahmen konsequent umgesetzt werden.
Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Lebensmittel

Johannes Funke lädt zum Fachgespräch der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg im Landtag ein.
Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Lebensmittel – dieses Fazit stand am Ende des Fachgesprächs der SPD-Landtagsfraktion Brandenburg unter dem Titel „Pflanzen schützen, aber wie?“, zu dem Johannes Funke in den Landtag Brandenburg eingeladen hatte. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis wurde diskutiert, wie moderner Pflanzenschutz wirksam gelingen kann – und dabei Mensch und Natur bestmöglich schützt.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Zulassungsverfahren für neue Wirkstoffe schneller und praxisnäher werden können. Neue, zielgenauere Wirkstoffe können Risiken reduzieren – vorausgesetzt, Innovationen werden nicht durch langwierige Verfahren ausgebremst. Auch mechanische Alternativen sowie Anforderungen wie Abstandsregelungen oder Vorgaben in Schutzgebieten wurden erörtert. Klar ist: Viele Maßnahmen funktionieren nur, wenn sie wirtschaftlich tragfähig sind und mit verlässlicher Förderung begleitet werden.
Deutlich wurde außerdem, dass Pflanzenschutz auch ein Beitrag zur regionalen Versorgungssicherheit ist. Dr. Thomas Gäbert (Agrargenossenschaft Trebbin) betonte: „Wir brauchen mehr Selbstversorgung in Brandenburg. Dafür müssen unsere Böden genutzt werden.“ Bundesumweltminister Carsten Schneider machte deutlich: „Jeder Hektar ist gleich viel wert. Der Osten darf bei der Agrarförderung der EU (GAP) nicht benachteiligt werden. Auch größere Betriebe müssen genauso unterstützt werden.“ Prof. Dr. Nicole van Dam (Universität Jena) erinnerte: „Pflanzenschutz ist immer auch Menschenschutz.“ Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt stellte klar: „Pflanzenschutz und Menschenschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Und Frank Gemmer (Industrieverband Agrar e. V.) unterstrich: „Neue Pflanzenschutzmittel brauchen wettbewerbsfähige Risikofaktoren.“
Die SPD-Landtagsfraktion wird die Ergebnisse des Fachgesprächs in die parlamentarische Arbeit einbringen – mit dem Ziel, Versorgungssicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie praktikable Lösungen für die Betriebe zusammenzudenken.
Bilanz nach einem Jahr Sonderausschuss Bürokratieabbau: Wir wollen Brandenburg einfacher machen

Ein Jahr nach der Einsetzung des Sonderausschusses Bürokratieabbau zieht der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses, Marcel Penquitt, eine klare Zwischenbilanz: Brandenburg bewegt sich – und zwar in die richtige Richtung. Das Land, das lange als schwerfälliger Verwaltungsapparat galt, hat an wichtigen Stellen an Tempo und Flexibilität gewonnen.
Marcel Penquitt erklärt: „Wir haben den Sonderausschuss gegründet, um Bürokratie abzubauen – nicht, um neue Aktenordner zu füllen. Und nach einem Jahr zeigt sich: Es wirkt. Wir holen Praxis statt Papierlogik an den Tisch und steuern aktiv, statt nur zuzusehen.“
Auf Initiative der SPD wurde im ersten Jahr bewusst die Wirtschaft in den Mittelpunkt gerückt. Höhere Vergabeschwellen, weniger Berichtspflichten und schnellere Verfahren sorgen dafür, dass Unternehmen im Land spürbar entlastet werden. Gerade kleine und mittlere Betriebe profitieren von weniger Aufwand und mehr Planungssicherheit.
Auch in der Landwirtschaft sind die ersten Schritte gemacht: Mit einem ersten Artikelgesetz wurden Hürden abgebaut und Verfahren beschleunigt. Ziel ist es, diejenigen zu unterstützen, die täglich Wertschöpfung im Land leisten – statt sie mit unnötiger Bürokratie auszubremsen.
Penquitt macht deutlich: „Wir sind noch nicht am Ziel, aber Brandenburg hat endlich Fahrt aufgenommen. Bürokratieabbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Wichtig ist, dass wir konsequent dranbleiben – für die Menschen, die Unternehmen und die Kommunen in unserem Land.“
Simson in Brandenburg: Mehr als ein Moped – ein Lebensgefühl

SPD-Landtagsfraktion setzt sich für Tempo 60 und faire Regeln ein – Simson-Aufkleber bestellbar. Dieses Knattern kennt in Brandenburg fast jeder: Wenn eine Simson um die Ecke biegt, ist das kein beliebiges Moped, sondern ein Stück Heimat auf zwei Rädern. Der Geruch, der Sound, der Fahrtwind – für viele Menschen im Land ist die „Simme“ bis heute das erste eigene Stück Freiheit gewesen.
Genau dieses Lebensgefühl haben wir in den Landtag nach Potsdam getragen. Die SPD-Landtagsfraktion macht sich dafür stark, dass dieses Stück ostdeutscher Alltagskultur weiterhin seinen Platz auf Brandenburgs Straßen hat – unter fairen und klaren Regeln.
Tempo 60 für die Simson – Brandenburg soll vorangehen
Bisher gilt: Simsons aus DDR-Produktion dürfen dank einer Sonderregelung im Einigungsvertrag Tempo 60 fahren – aber nur, wenn sie schon vor Ende Februar 1992 auf deutschen Straßen unterwegs waren. Für alle anderen Mopeds gilt Tempo 45.
Für viele Menschen in Brandenburg fühlt sich das schlicht unfair an: Die gleiche Maschine, das gleiche unverwechselbare Zweitaktknattern – aber unterschiedliche Regeln, nur weil die Simson später re-importiert wurde.
Die SPD-Landtagsfraktion will das ändern. Brandenburg soll sich beim Bund dafür einsetzen, dass auf EU-Ebene eine Lösung gefunden wird, damit auch re-importierte Simsons rechtssicher mit Tempo 60 fahren dürfen. Wer eine originale Simson aus DDR-Produktion fährt, soll nicht benachteiligt werden – egal, ob das Fahrzeug durchgehend hier war oder später zurück nach Deutschland geholt wurde.
Auch modernisierte Simsons mit Elektromotor sollen nach derzeitigem Stand nicht schlechter gestellt werden, wenn sie bisher legal Tempo 60 fahren durften. Für die SPD-Fraktion ist klar: Technik darf das Lebensgefühl nicht ausbremsen.
Die Simson- Aufkleber können bestellt werden. Sendet einfach eine Nachricht an:
post@spd-fraktion.brandenburg.de
UNSERE THEMEN
Dafür stehen wir
Als SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag setzen wir uns tagtäglich für die Menschen in unserem Land ein. Wir wollen das Leben der Brandenburgerinnen und Brandenburger besser machen.
Termine
VERANSTALTUNGEN / SITZUNGEN
Fraktionssitzung
09:00 Uhr
An jedem Dienstag findet unsere Fraktionssitzung mit dem Ministerpräsidenten, unseren Ministern und unseren Abgeordneten im Sitzungssaal der Fraktion statt.

Pressekonferenz
12:10 bis 12:30 Uhr
Jeden Dienstag nach der Fraktionssitzung findet unsere Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Ludwig Scheetz und gegebenenfalls weiteren Abgeordneten der Fraktion statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, die Pressekonferenz live im Internet per Livestream zu verfolgen.

Fraktionssitzung
09:00 Uhr
An jedem Dienstag findet unsere Fraktionssitzung mit dem Ministerpräsidenten, unseren Ministern und unseren Abgeordneten im Sitzungssaal der Fraktion statt.

Pressekonferenz
12:10 bis 12:30 Uhr
Jeden Dienstag nach der Fraktionssitzung findet unsere Pressekonferenz mit dem Fraktionsvorsitzenden Björn Lüttmann, dem Parlamentarischen Geschäftsführer Ludwig Scheetz und gegebenenfalls weiteren Abgeordneten der Fraktion statt.
Interessierte haben die Möglichkeit, die Pressekonferenz live im Internet per Livestream zu verfolgen.
